Druckschrift 
1 (1750)
Entstehung
Seite
260
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und zwar anf dessen Befehl, durch das Wort, und durch die !heiligen Sacramente.

Das fünfzehnte Hauptstück. l

VonMenschen-Gatzunsrn.

'blumunas 'I'rgäitione8, Nitu8, ür coni'uecuäine8, gnae niöjl ^

pierati sclvenlimtur, in^udiicisLonventibuLlervlm^TLcc. , ^^^^as die menschlichen Satzungen und Einrichtungen anbe- iAM ttift, so nicht wider tue Gottseligkeit streiten, so glaubenwir, daß solche in den öffentlichen Versamlungen allerdings bey- sbehalten werden können. Solke aber iemano solchen SatzungenBeyfall geben, die der Ehre GOttes nachrheilig sind, und nurbloß dazu dienen, daß sie die Menschen vorn wahren Glaubenabwendig machen, oder solche wohl gar dem Worte GOttes vor-zuziehen sich untergehen: so halten wir dafür, daß ein solcher, soden wahren Gebrauch des Worts GOttes verlaßt, mit Ernstmüsse bestraft und verworfen werden.

Das sechzehnte Hauptstück.

Von der weltlichen Obrigkeit.

Docetur kric apucl nv8 juxtä 1crchturu8, huocl l'u'olünes ?ote-Uate8, leu iVIaKjUeutu8 leculan'8 ä Üco or6lN3tri8 lit sie.(Wlier lehren wir einander nach der Schrift, daß die weltlicheObrigkeit allerdings eine göttliche Ordnung sey, durchwelche das Volck in bürgerlichen und zeitlichen Sache» solle re-gieret werden. Denn so saget Paulus ausdrücklich: Es ißkeine Obrigkeit ohne von GÖtt: wo aber Obrigkeit ist,die ist von GOtt verordnet. Es müssen aber auch Obrigkei-ten wissen und glauben, sie sey» nun wer sie wollen, daß dasAmt so sie führen, nicht ihre, sondern GOttes sey, der ein HErraller Herren ist, und dem sie einmal Rechenschaft von ihm Ver-waltung werden ablegen müssen.