und gedruckten Urkunden. Zs
X. In unterschiedlichen Papieren, so mit den Buchsta-
ben 6. o. L. k". O. bl. I. X. gezeichnet sind, findetman die Reliquien, oder Heiligen Gebeine etlicherMatterer, und darauf geschrieben:
L. 8snrT HuüinD, ^lsrr^rs.v. 8anrL L-ucii, Lremira.
k. 8snri Oinärri,
I'. 8antt Lläbi
O. 83 Ntt /^nlonii ^IbarU.
1^. 8»nri ^nkonü, ^arr^rir.
l. 8snr k-lisreri.
K. Del 8snro 8epotl2iro.
XI. Eil: Papier mit dem Buchstaben ^.darinnen unter-
schiedliche Bilder von Heiligen, sogar von Christsund seiner Mutter, und unter welchen eines garbesonderer Betrachtung würdig ist, so den Titulführet: pro eonverüone lilTreULOrum; Me dieseBilder sind blutfarbig gemahlt.
Daß nun alle Diese Originalieu obbenannten Herrn Mor-land wircklich also eingehändiget, lind von diesem, unter seinemeigenen Verzeichniß, der berühmten Bibliothec zu Cambridge zurVerwahrung übergeben worden, beweiset zur Genüge dessen ei-gene Erklärung, so wir davon bald zu Anfange seiner im Jahre1658. zu London herausgegebenen Historie finden, darinnen zu-gleich ein ordentliches Register von allen diesen Dingen enthalten ist.
Nachdem ich aber, über diese hier angeführte Sachen, indem Thal von Pragelas noch einen sehr starcken Octav- Bandgefunden, in welchem in Waldensischer Sprache mit uhralterSchrift auf Pergament die schönen Wercke von der edlen Lehre,dem eingebildeten Fegefeuer, von denen Satzungen, vonAnruffung der Heiligen, von der neuen Starckung, vomLaster , die Auslegung des Gebets desHErrn, desApo-Mischen Glaubens-Bekenntnisses, und der zehn Gebote,
H 2 nebst