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1 (1750)
Entstehung
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und andern Urnst. der Piemontesischm Thaler. 17

qende Probe genommen: Ich nahm nemlich etwas weniges vonsolchem abgedörrten Blute, welches man viele Jahre also er-halten kan, löste es mit etlichen Tropfen Wein auf, lind thates hieraus in ein gantz Becken voll geronnen Blut, welches hier-auf bald wieder zergieng, und eben so stutzig wurde, als wenn eserst abgezapft wäre, woraus man urtheilen kan, daß es auch indem menschlichen Cdrper ungemeine Wirckung thun müsse.

§. XVI.

Dis sind also die wilden Thiere, von welchen ich anders- Imnarr,».wo nichts finde. Unter den Zahmen weiß ich nur ein eintziges,welches in diesen Mitternachts-Landern gantz und gar un-bekandt, daselbst aber unter dem Nahmen Iumarren gar ge-mein ist. Es wird entweder von ei»iem Stier, und einer Stutte,oder von einem Stier und einer Eselin gezeugt: Dieses fallt et-was kleiner, und heißt Bis, jenes aber ist viel grösser, und heißtBaf. Die letzte Gattung hat oben einen kürtzeren Kinbackenals unten, beynahe wie die Schweine, doch dergestalt, daß dieOberzähne forne ein oder zwey Daume weiter zurücke stehen, alsdie untersten: Die erste aber hat oben viel längere Kinbacken,fast auf die Art wie die Hasen und Kaninichen, doch so, daß dieuntersten Zähne ebenfals viel weiter heraus stehen. Es kan alsoweder eine noch die andere Gattung weiden, wo das Gras nichtso lang ist, daß sie es mit der Zunge abgrasen können. DerKopf und Schwantz sieht einem Ochsen ähnlich, wie siedenn auch an denen Oertern, wo bey diesem Thiere die Hör-ner stehen, kleine Puckel haben; übrigens aber sind sie in allenStücken, entweder wie ein Esel, oder wie ein Pferd gestaltet.

Sie haben eine unbegreifliche Stärcke, da sie doch nicht einmalso groß als wie ein Maul-Esel sind, fressen sehr wenig, und sindsehr schnell im Laufen, so, daß ich einsmal, und zwar den zo.

Sept. in einem Tage 18. Meilen über lauter Gebürge auf einemwaldensis.Gesch.i.TH, C sol-