!4 l. B. I. Cap. Vonder Lage, Grösse, Fruchtbarkeit,
UttdPis: und muß man sich billig über dir sieben schönen Semverwundert!, so auf diesem höchsten Gebürge gegen das Lucer-ner-Thal zu gefunden werden.
§. XIV.
In allen diesen Thälern, absonderlich in dem von S Mar-tin giebt es hin und wieder zwischen den höchsten Bergen undunwegsamen Felsen, grosse Waldungen und Büsche, so niemalsHabet! können weggeholtzt, noch angebaut werden, aus welchenviel Terpertin, Pech und Hartz gezogen wird, und woselbst vielweiße Hasen , so auch im Sommer nicht grau werden, wie inandern Landern zu geschehen pflegt, auch viel kleiner und nichtso gut von Geschmack als wie die grauen sind; ingleichen Füchse,überaus grosse Fasanen,'auch graue und weisse Rebhüner, wienicht weniger viel Wölffe und Bare, wovon jene dem Vieh,auch zuweilen selbst den Schaafhirten, diese aber den Gersten-Hafer- und Hülsen - Früchten, so man bey solchen Weiden säet ,grossen Schaden thun, gesunden werden. Diese Thiere sindsonderlich im Monat Mech, wenn sie zuerst aus ihren Holen,in welchen sie den gantzen Winter geschlafen haben, hervorkom-men , und noch nichts zu freyen finden, sehr gefährlich. DennHa kommen sie ofte bis in die Stalle, und schlachten den armenBauren ihre Kühe, weil diese hin und wieder in den Wäldernzerstreuet sind, und das übrige Vieh an solchen Orten hüten,wo sie die meiste Weyde haben, oder dieDüngung am nöthigstenist : so pflegen sie auch den Bienen treflich nachzugehen, undthun ihnen öfters auch sogar in den Dörftm grossen Schaden,indem sie nicht nur die Bienen - Körbe zu Schanden machen,sondern ohne Unterscheid das Wachs und Honig verzehren , jasie steigen auch zu dem Ende oftmals auf die höchsten Bäumediesem süssen Futter nach, und ist fast kein Ort, wozu sie sichnicht einen Weg machen sollen. Inzwischen thun sie doch
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