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1 (1750)
Entstehung
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12 l. B.!. Cap. Von der Lage, Grösse, Fruchtbarkeit,

geblieben. Gleich wie nun diese Gegend oben an das ThalCluson, so znm Danphine gehört, flösset, dem König in Frauck-reich aber der Weg nach Italien durch Susa und Saluzzo nichtmehr offen fleht, also bedient er sich dieses Weges, um nachPignerol zu kommen. In diesem Thal sind folgende besondereKirchen oder Gemeinen, nemlich die von Portes, die von S.Germain, die von Prarnol, die von Villars, die von Pr-nache, und die von Perouse, welche alle säst so beschaffen sind,als wie die von la Tour und Villar im Lucerner Thal; ausserdaß die kleine Gemeine vonPramok, so noch über S. Germain,zwischen den Bergen Angrogne und S. Martin liegt, und sehrüble Zugänge hat, nur bloß in der niedrigsten Gegend etwasWein, übrigens aber nichts als Getrayde und Wiesewachshervorbringt.

Dar,wischen Zwischen dem Lucerner- und Perouser-Thal gegen Pigne-

Ncgende klci- xol und S. Second, liegen die kleinen Gemeinen von Praru-»cGememen. Barthelemi, und Rocheplate. Die erste, und

ein Theil der ander en ist nichts anders als ein vortreflicher Wein-berg; in dem übr igen Theile aber, und absonder lich in der drittenwachst nur Futter, Castanien, und was weniges von Getr ayde.

§. XIII.

Thal S. Das Thal S. Martin hat seinen Nahmen von einemMartin, wüsten Orte, wo noch die Neberbleibsel einer alten Kirche zusehen, so ehemals erwehntem Heiligen gewidmet gewesen. Eshat sechzehn Meilen in der Lange, und stößt unten, oder gegenMorgen an das Thal von Perusa, gegen Abend an das vonQuiras im Dauphine, gegen Mitternacht an das von Cluson,und gegen Mittag zrrm theil an das von Lucerne, zum theil andas von Pramol. Die gantze Breite tragt nicht vielmehr aus,als was der Fluß Germanasgve, so da durch laust, einnimmt;was aber die Fruchtbarkeit dieses Thals anbetrist, so ist es wie

die