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1 (1750)
Entstehung
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des Verfassers.

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Bekentnis aus ihnen zu bringen, als was dein Worte GOt-res einig und allein gemäß gewesen; und daß sie alles, was die-ser göttlichen Richtschnur zuwider gewesen, besonders aber dieMbstischen Satzungen, zu aller: Zeiten mit der gröften Sünd-haftigkeit verabscheuet, und eben dadurch die entsetzlichstenMarter und Verfolgungen sich über den Hals gezogen: sowird es ihm schon nicht an einem Grunde fehlen, aus welchemer von der Beschaffenheit.ihrer Kirche mit Sicherheit wirdschliesset: können.

II. Einer: heiligen und unsträflichen Wandel. Wienun dieser aus dein vorhergehenden notwendig folgen muß, sowird man auch das letzte bey unsern Waldensern mit dem er-sten auf das allergenaueste verknüpft befinden. Hat jemalseine Gemeine der Heiliger: die Erkentnis der göttlichen Wahr-heit mit einem Bekentnis derselben durch einer: gottseliger: Wan-del verbunden, so hat es warlich diese nicht minder gethan,sondern sich die tröstliche Verheißung ihres Erlöstrs auf das ge-wisseste zuzueignen gesucht: so ihr solches mistet, selig seydihr, so rhrs ihm. Ihr Glaube ist zu aller: Zeiten dergestaltdurch die Liebe thätig gewesen, daß ihnen ihre Feinde selbst,ob schon wider ihren Willen, dieses herrliche Zeugnis habengeben, und von diesen guten Leuten, die sie spottweise also narr-ten, bekennen müssen, daß man hier den reinen und unbefleck-ten Gottesdienst vor Gott dem Vater, nemlich dieWaisen und Witwen irr ihren Trübsal besuchen, und

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