Druckschrift 
Icones plantarum medicinalium oder Sammlung officineller Pflanzen : mit lithographirten Abbildungen und Beschreibungen ; ... mit 120 Taf.
Entstehung
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stielt ; sie bilden eine ovale zehn bis zwölf Linienlange, vier bis fünf Linien breite trockene, bei derReife zweiklappige Steinfrucht. Unter dem dünnenFleisch liegt ein holziger Steinkern (pyrena). DerSaamen besteht aus einem grünen Embryo, der voneiner röthlichen Saamenschale (testa) bekleidet ist»

Diese rothen Saamcnkerne sind unter dem Na-men Nuculae Pistaciae in den Officinen be-kannt ; sie sind geschält sehr schön grün, schmeckenangenehm wie Mandeln und führen daher auch denNamen grüne Mandeln. Wegen dieser grünen Farbebenutzte man sie unter die Morsuli Imperato-ris; sie haben aber übrigens vor den gewöhnlichenMandeln keinen Vorzug.

Anm. Die Gattung Pistacia wird von DeCandolle der Familie der Cassuvien zugezählt,was kaum zu billigen ist. Sie ist mehr mit denAmyrideen verwandt und findet wohl, wie jetztSchnitz gethan, ihre richtigste Stellung in derkleinen Familie der Juglandineen, die zwar mitden beiden genannten Familien zunächst verwandt,

doch als ein vermittelndes Glied zwischen diesenund der natürlichen Klasse der Am en t a ce a e zubetrachten ist.

Abbildungen.

Duhamel du Monceau Traité des arbres tab. il,Blacw. Herb. tab. 46 1 *

Erklärung der Tafel«

1. Ein Zweig mit Frucht nach einem Exemplarunsrer Sammlung.

2 . Die männlichen Blüthen.

3. Die weiblichen.

4. Drei Staubbeutel, vergröfsert.

5. Der Fruchtknoten mit den Narben.

6 . Eine geöffnete Frucht.

7 . Ein Saamenkern mit der Saamenschale.

8 . Der Embry o.

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