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Icones plantarum medicinalium oder Sammlung officineller Pflanzen : mit lithographirten Abbildungen und Beschreibungen ; ... mit 120 Taf.
Entstehung
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M e ñ t h a

T au sch

sativa Lin.

(D i e Garte ii münze.)

Mentha sativa Lin.

Char. Spec.

M. floribus verticillatis; calycibus hirsutis; foliissubpetiolatis cordatis undulatis cauleque (de-cumbente) villosis.

Mentha

sativa.

.

*

. Tausch in Bot. Zeit. 1828. I. p. 238,Lin. Spec, plant, ed. 2. 8o5.

Mentha

sativa

prima. .

.

. Fu ch si us Hist. 288. c. ic.

crispa. .

.

.

. Dalech. Lugd. 671.

Mentha

crispa

verticillata.

.

Gasp. Bauh. Pin. 227.

Besl. Hort. Eyst. tab. 5. fig. i.

B e n e n n u n g e n.

Holl.

Zaaymunte.

Engl.

The marsh - mint.

Franz.

La menthe des jardins.

Ital.

Menta.

Spa n.

Hierba buena.

Port.

Hortelaa ordinaria.

Das Vaterland dieser Münze ist wie das derM. crispa noch unbekannt. Sie ward in den al-tern Zeiten vorzüglich in den Gärten eultivirt; istgegenwärtig zur grofsen Seltenheit geworden. Obsie als ein Bastard aus M. crispa Lin. und M.hirsuta Sm. zu betrachten sey, wollen wir nichtentscheiden ; sie kann übrigens nicht wohl zu irgendeiner andern Art dieser schwierigen Gattung ge-bracht werden.

Die Wurzel ist perennirend.

Der Stengel ist nach unserm Exemplar, auseinem Garten bei Hanau gesammelt, aufrecht, nachHerrn Prof. Tausch am Grund uiederliegend, mitlangen abstehenden Aesten versehen und mit kur-zen rauhen Haaren besetzt. Die untern Blätter sindkurz gestielt, die oberen sitzend; die ersteren sindeiförmig, am Grund etwas herzförmig, stumpf undunregehnäfsig stumpf-gezahnt, wellig und kraus,zwei Zoll lang und über anderthalb Zoll breit; die

oberu Blätter sind zugespitzt und schärfer gezahnt,alle sind auf beiden Seiten schwach behaart.

Die Blüthen stehen quirlförmig in den Blatt-winkeln; diese Blüthenquirle sind in den unternBlatlwinkeln gestielt, in den obern sitzend, vielblü-thig. Die Blüthenstielchen sind glatt, roth. DerKelch ist glockenförmig, drüsig, am Grund glatt,an den sehr spitzen Zähnen gewimpert.

Die Blumen krone hat die mittlere Gröfseder Gattung und ist blafs-rölhlich.

Die Staubgefäfse sind eingeschlossen. DerGriffel ist glatt und weit hervorragend.

Die Blätter dieser Pflanze übertreffen indem aromatischen Geschmack noch dieächte Mentha crispa Lin., und es verdientedefshalb diese Art vorzugsweise für den officinellenGebrauch eultivirt zu werden.

Die M. verti cilla ta Fl. Erl. (M. hirsutaverticillata Sm. ) ist durch flache regelmäfsig-ge-zähnte Blätter und stark behaarte ßlüthenstiele hin-länglich unterschieden.

Erklärung der T a f e 1 n.

i. Die blühende Spitze des Stengels.

1. a. Eine Blüthe, vergröfsert.

2. Ein Blüthenquirl mit zwei Blättern von Mentha

hirsuta var. verticillata Sm. zum Vergleich.2. a. Eine Blüthe derselben, vergröfsert.