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Cinnamomum nitidum N. ah E.
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(Der schöne Zimmtbaum,)
Char, Spec»
Cinnamomum nitidum»
si
G. Itamis teretibus glabris; foliis ovato - ellipticis basi apiceqüe, subattenuato - obtusis subtrïplînervüs, obso-lete venulosis, superioribus majoribus; paniculis subterminalibus axillaribusque, inferioribussessilibus elongatis; floribus argenteo - sericeis, laciniis ellipticis medio deciduis.
C. G» Nees ab Es. in YVallich. Plant» as. rar. II» p. 73.
L a ii r u s n i t i d a ♦ » » » » »
Benennungen.
Malaeisch Coolit-manes (Marsden).
Dieser Zimmtbaum ist aufSumatra einheimischund von da in den Garten von Calcutta gebrachtworden» Er blüht, wie die verwandten Arten, imFebruar, und reift seine Früchte im Juni.
Nach dem vorliegenden Exemplar aus dem Gar-ten von Calcutta ist diese Art der breitblättrigenForm des Cin. zeylanici sehr ähnlich, so dafsman sie auch wohl als eine Abart dahin ziehenkönnte.
Die Blätter sind in ihrer Form sehr verschie-den, aus der eiförmigen Gestalt ins ovale oder inseiförmig - längliche mit mehr oder minder vorgezo-gener stumpfer Zuspitzung übergehend; die obe-ren sind bedeutend gröfser als die un-teren, wodurch sich diese Art besonders auszeich-net; die drei Nerven sind, wie bei der vorhergehen-den Art, von Grund genährt, doch nicht verwach-sen, die seitlichen verlieren sich eben so unter derSpitze. Beide Blattflächen zeigen nur ein sehrschwaches Adernetz.
Die Blüthen bilden lange, sparrige, vielblü-tliige Rispen, die aus den Spitzen der Zweige undaus den oberen Blattwinkeln entspringen. Die Blü—thenstielchen, welche hier, wie bei der ganzen Gat-tung, zu drei beisammen stehen, sind kaum so langals die ausgebildete Blüthenhülle und, wie diese,dicht mit einem weifsen seidenartigen Filzbekleidet, was als zweites Hauptmerkmal der
— — Bot. Zeit. 1. c. p. 588. (excl. Syn, Hook.)
Roxb. Hort. Cacutt. p, 30. Wall. Cat. n. 2ó82. A»
Unterscheidung vom Cin. zeylanicum anzuse-hen ist.
Die Abschnitte der Blüthenhülle sind oval,stumpf» In den Befruchtungstheilen stimmt dieseArt ebenfalls mit der hier zuerst abgebildeten Cin.Cassia überein.
Die graugrüne Rinde der Zweige schmecktnach Zimmt; die Blätter riechen stark nach Nel-ken. Wir haben demnach auch hierin die EiVen-
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thümlichkeit des Zeylonischen Zimmtbaumes. We-gen dieser Eigenschaften Und wegen der naben Ver-wandtschaft mit dem Zeylonischen Zimmtbaum (vondem diese Art vielleicht auch, wie die vorherge-hende, abstammen könnte) wollten wir sie hier auf-zunehmen nicht unterlassen. Auch geht aus denBerichten von Marsden (Hist, of Sumatra) hervor,dafs die Rinde auf Sumatra gesammeltund als Zimmtkassie nach Europa ge-bracht wird, — Ob dieser SumatraischeZimmt besser oder geringer ist als die chi-nesische Zimmtkassie, können wir nicht entscheiden.Sehr häufig aber findet man jetzt eine sehr geringeZimmtkassie im Handel, die oft fast ganz ohne Ge-schmack ist.
Anni. Cinnamomum nitidum HookerExot. Bot. gehört nicht hierher, sondern zu Cinn.eucalyptoides N. ab E.
Erklärung der Tafel.
1. Ein blühender Zweig.
2» Einige Blüthen.
3. Dieselben, vergröfsert.
4. Ein Blatt von der untern Seite.