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Cinnamomum T a m a 1 a N. ab E.
(Der Tamal - Zimmtbaum.)
i Char. Spec.
Cinnamomum Tam a la.
C. Ramis subteretibus, prioribus scabriusculis ; foliis oblongo-laneeolatis ; acuminatis basi acutis glabris, sub-triplinerviis nervo medio sub apice enervi, nervis lateralibus sub apice evanescentibus; paniculis(racemis compositis) subterminalibus axillaribusque pedunculatis divaricatis; perianthii campanulatilaciniis obovatis obtusiusculis utrinque sericeis, infra medium deciduis.
innamomum lamala
Laurus Tamala. . . . . .
Persea Tamala .
Cassia cinnamomea strictiori folio, ignobilior,cujus folium est Malabatbrum s. Tama-la patrum anguslifolium in officinis frequens
C. G. Nees ab Esenbeck Laur. Ind. or. 1 . c. p.
— — — — Bot. Zeit. 1 . c. p. 591.
Fr. Nees ab Es. et Eberm. Handb. der med. pharm.
Bot. p. 42G.
Hamilton in Act. Soc. Lin. Lond. Xlll. 2. p. 555 .Dierb. in Geiger Magazin 182g.
Spreng. Syst. Veget. II. p. 268 .
Pluck. Almag. p. 89.
Benennungen.
Bengal. Tai (Tadsch.)
Dieser zuerst durch Hamiltons Reisen inOstindien näher bekannte schöne Zimmtbaum wächstwild in Dervvani und Gongachara, und kommt nachdem genannten verdienstvollen Reisenden cultivirtin den Gärten von Camrupa und Sillet vor.
Es ist ein Baum von mittlerer Gröfse, der sichschon durch die Gestalt seiner Blätter sehr aus-zeichnet.
Das vorliegende Exemplar, von Hamilton ge-sammelt, dessen gütige Mittheilung wir Herrn Dr.Wal lieh verdanken, hat stielrunde Zweige und eine(im getrockneten Zustand) rothbraune glatte Rinde.
Die Blätter sind abstehend auf vier bis fünfLinien langen Blattstielen, theils gegenständig,theils genähert - abwechselnd gestellt, länglich-lanzettförmig , in eine lange Spitze ausge-dehnt, vollkommen glatt und ganzrandig, untenetwas blaugrün; drei Hauptnerven nähern sich ander Basis des Blattes, ohne sich ganz zu vereinigen,die seitlichen verschwinden unterhalb der lang vor-gezogezogenen Spitze des Blattes, der Mittelnervschickt an seinem Ende keine Seitennerven aus; diegröfsten messen über 6 Zoll in der Länge bei an-derthalb Zoll Breite. Diese Blätter sind häufig durchwarzenförmige oder auch durch gröfsere galläpfel-artige Auswüchse entstellt.
Die Blü then entwickeln sich hier, wie beiden übrigen liier dargestellten Arten dieser Gattung,in zusammengesetzten sparrigen Trauben an der
Spitze der Zweige und kurz unterhalb derselben,so dafs mehrere Trauben nahe beisammen entste-hen und nur zwei Blätter unter sich haben. DieBlütlien sind etwas kleiner als bei Cin. niti-dum. Die Blüthenstiele sind vierseitig dreithei-lig; die besondern Blüthenstielchen sind schwachbehaart, abstehend, ungefähr so lang als die Blü-thenhülle. Diese besteht aus sechs ovalen stumpfen,schwach-seidenartig behaarten Abtheilungen.
In den inneren Theilen der Blüthe finden wirkeine bemerkenswerlhe Abweichung von den übri-gen hier beschriebenen Arten.
Die Frucht ist eine ovale stumpfe Beere, vonder Dicke einer grofsen Erbse, aber länger; sie istam Grund, aber nur zum vierten Theil ungefährvon dem stumpf-sechslappigen Kelch umgeben.Die getrocknete Frucht ist 4 Linien lang und 22 Li-nien dick.
Der Rinde unsrer Zweige fehlt fast alles Aro-ma, wie auch Hamilton 1 . c. angiebt.
Die Blätter der getrockneten Exemplare rie-chen sehr stark nach Nelken, nicht nachZimmt, wie sie Hamilton beschreibt; sollten diefrischen Blätter nach Zimmt riechen, was wir aberbezweifeln möchten ?
I
Die Blätter dieses Baumes sind die ächtenFolia Malabathri s. Tamalapathri, s. Fo-lia Indi, die in Indien sehr geschätzt werden. Beiuns finden wir noch als eine Seltenheit hie und daunter diesem Namen die Blätter von Cin. zeyla-nicum oder auch von Cin. eucalyptoides oderCin, obtusifolium.