kleinen spitzen abstehenden biais -grünlich- grauenglatten Schuppen bekleidet.
Die Eichel ragt weit aus diesem Fruchtbechcrhervor, ist länglich, kurz zugespitzl, ungefähr andert-halb Zoll lang.
Wir nehmen hier diese Eichenart auf, weil aufihr in Spanien und dem südlichen Frankreich einInsect (Coccus Ilicis Fahr, oder Coccus Quer-cus cocciferae Lin.) lebt, dessen trächtige Weib-chen zu einem fest ansitzenden runden rothen Kör-per von der Gröfse einer Erbse anschwellen. Die-se werden gesammelt wenn sie, bevor sie ihre Eierlegen, mit zarten Fäden eingewickelt sind und un-ter dem Namen Grana Chermes oder Kermesvegetabile in den Handel gebracht. Sie stellensehr leichte und sehr zerbrechliche Körner dar vonrothbrauner Farbe. Der wichtigste Bestandteilderselben ist ein rother, dem Karmin ähnlicher, Far-bestoff, welcher einen minder schönen aber dauer-hafteren Farbestoff darstellen soll.
Man fand früher auch den mit Zucker gekoch-ten Saft der frischen Kermeskörner als ConfectioAle hermes in den Ofiicinen.
A b b i 1 <1 u n g c n.
Weise Forsthot. I. tab. 4* hg- 5.
Duhamel Arb. 1. tab. i2Ö.
Erklärung der Tafel.
1. Ein Zweig mit männlichen Blüthen.
2. — — — weiblichen Blüthen.
3. Ein fruchttragender Zweig.
4. Männliche Blüthen stark vergröfsert.
5. Eine weibliche Blüthe vergröfsert.
6. Querdurchschnitt des Fruchtknotens vergröfsert.
7. Die Eichel der Länge nach geöffnet, damit der
Saame blofsliege in natürlicher Gröfse.
8. Ein Cotyledon mit dem Embryo.
9..Ein Zweig mit den Weibchen von Cocc. IlicisFabr. (Grana Chermes.)