Allium Victorialis L i n.
( Langer Allermannsïiariiisch,
Siegwurzel ? Nemiliemflleii h )
C h a r.
Spec*
Allium Victorialis Lin*
A. caulc planifolio umbellifero ; umbella globosa;
filamentis simplicibus corolla longioribus . . Lin. Mat. med. (cd I.) p. 54 - — Spec, plant. L p. 4 *
Allium 'Victoralis . . • » . * Willd, Spec, plant. II. p. G 5 .
Schult. Syst. Veget. Vil, p. 1122,
Haller de Allio n, 17.
A. Victorialis: caule ad medium usque folioso,superne anguloso; foliis brevi-petiolatis elliptico—
Iauceolatis planis; umbella globosa capsulilera;staminibus edentulis perianthio longioribus; bul-bo elongato horizontali reticulato-tunicato . Mert. et Koch Deutsch. Flora II. 5 * 7 *
Decand. Flor, franc, n. igG 3 .
Bluff et Fing. Comp. Flor. Germ. I. p. 4 G 6 »Diefb. Hamib. der med. pharm. Bot. p. la.bRich. Bot. med. (Deutsch. Uebers.) p. 127.Geiger Pharm. Bot. p. 760.
Eberm. Allg. Encycl. V. p. 3 oG.
N. et Eb. 1 . c. p. 175.
Bone n 11 unge n.
Holl.
Dän.
Sch wed.
Engl.
Franz.
It al.Span.Port.Russ.
Gevlakte Look.Iivermandsharnisk.Alpiska Löken.the long-rooted garlik.Ail viltoriale.
Aglio victoriale.
Ajo victorial.
Alho Victorino.
Kosatik.
Der Allermanns harnisch ist auf den ho-hem Bergen Deutschlands und der Schweizeinheimisch.
Die Wurzel ist eine Zwiebel, mit verlänger-tem Zwiebelkuchen und netzförmigen Schalen (bul-bus elongatus reticulatus*)»
Die Blätter (gewöhnlich drei) stehen gegendie Basis des Stengels beisammen und umfassen
*) In dieser Gestalt erscheint die Zwiebel deutlicher alsein unterirdischer Stengel (als Miltelstoch).
denselben mit ihren fest anliegenden glasen Schei-den; sie sind länglich, nach beiden Seiten gleich-förmig verschmälert, stumpf, glatt, gelblich grün,etwas gefaltet und mit auf der untern Seite hervor-tretenden Nerven durchzogen; die Länge beträgtvier bis fünf Zoll, die Breite anderthalb bis zweiZoll.
Die Spitze des Stengels setzt sich als ein bogig-gekrümmter zusammengedrückter gefurchter Schaftfort, der mit der halbkugelförmigen vielbliithigeiieinfachen Dolde endigt. Die Blütlienstiele sindvierseitig. Die Bliithenhülle ist aus sechs aus-gebreiteten länglichen am Rande wellenförmigengelblich-weifsen Blättchen gebildet, von denen dreietwas kleiner und mehr kielförmig gefaltet sind.
Die Staubfäden sind an der Basis breiter,länger als die Bliithenhülle und tragen aufdem Rücken befestigte blafs gelbe Antheren.
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Der grüne Fruchtknoten besteht aus drei ge-sonderten an der Spitze stumpfen Fächern, vondenen nicht selten eins fehlschlägt.
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