sitäten Bonn und Göttingen, und kehrte 1846 nach Hildes«heim Eitrück, woselbsl er nun cum Priester geweiht undgleich darauf als Lehrer am Oytnnasium ungestelll wurde.
Er blich In dieser Stellung, Hellen welcher er seil lK.|;
noch d.is Amt eines ßruderschaftspredigen und seil 185s,auch das eines I )oin|>redigcrs versah, his zum Jahre 1H6.?,
wo er /uin Domcapitular und bischöflichen Genoralvicaiernannt wurde.
Als solcher haue er schon sieh n J.dnv lang gewirkt,als der preise- Bischof Eduard Jacob VVedekin gegen Endedes Jahres 1870 mitTode abging, worauf das tiildcslieimcrDomcapitcl den Gcneralvicar Jacob! sofort zum Capitels-
Yiear und Histhums-Verweser und wenige Monate spater.am 13. April 1871, mit Stimmencinhclligkeit zum definitivenNachfolger des verstorbenen Oberhirten wählte.
Von der preuuischen Staatsregierung approbirt, wunleder Neugewählte am .27. Octoher von I'ius IX. als Bischofvon Hildesheim präconisirt und am letzten Tage des Jahres1871 durch Bischof Johann Heinrich Heckmann von Osna-brück, unter Assistent <.lus Bischofs Johann Bernard Brink-mann von Münster und des Weihbischofes Joseph Frcusbergvon Paderborn, im hohen Dom zu I lildesheim feierlichconsecrirt und inthronisirt.
Der neue Oberhirt schloss sich sofort den Yersannn-hmgen und gemeinsamen Kundgebungen seiner preussischenund deutschen Amtshrüder an, und ist seitdem auch ^einer-seits bereits mit den Maigesetzen in Conflict gerathen.
Schon vor Jahren wurde ihm von der hannoverschenRegierung der Ernst - August-Orden II. Classe, von derpreussischen der Kronenorden III. Classe verliehen.