dloecesanae Paderbornensis a. 1867 habitae" im Druckerschienen.
Bischof Martin ist neben Bischof v. Ketteier der eigent«liehe Publiciil unter den deutschen Kirchenfürsten, So hater denn auch kaum ein für die kirchlichen Verhältnissewichtiges Ereignisa vorübergehen iaasen, ohne sich — Beies in Hirtenbriefen, sei es in besonderen Schriften — da«rüber auszusprechen; und vor Allem hat er es für seine Auf-gabe erachtet, als Präsident des Bonifacius-Vereins sichganz besonders der Förderung des Missionswerkes und derWiedergewinnung unserer getrennten Brüder anzunehmen.So entstanden süsser ungemein zahlreichen Hirtenschreibeninsbesondere die Schriften: Ein bischöfliches Wort an dieProtestanten Deutschlands, zunächst an diejenigen meinerDiöcese, über die zwischen uns bestehenden Controvers-punete. 1, — 4. Aufl. 1864 bis 1866. Dazu als Ergänzung:/weites bischöfliches Wort etc. 1866. lieide Schriften riefeneine grosse literarische Bewegung pro et contra hervor. —Die Hauptpflicht des kathol, Deutschlands (Unterstützungdes Bonifacius-Vereins) I.— 2, Aufl. 1868, — Wozu noch dieKirchenspaltung? 1.-3, Aufl. 1869. — Der wahre Sinnder vatican. Lehrentscheidung über das unfehlbare päpstl.Lehramt 1. — 3. Aufl. [87t, Dazu mehrere Hirtenbriefein Betreff des Concils, der päpstl. Unfehlbarkeit und dersogen. „Altkatholiken". — Auch eine Enthüllung oder einaltes Buch gegen die neuen Irrungen. [871, — Noch einWort an das ehristl. deutsche Volk in Sachen des Bonifacius-Yereins. i.- 2.Aufl. 1872.— Die Arbeiten des Vaticanischen
Concils, 1873. — OmniumCocilii Vaticani quaead doctrinamet diseiplinam pertinent documentorum collectio. 1873,