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Album der jetzt regierenden Erzbischöfe und Bischöfe des deutschen Reiches : in photographischen Brustbildern nebst kurzen Lebensskizzen
Entstehung
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Dissertationde Petri dcnegatlone" und des wohlbestandenenRigorosums den ersten von <ler Münstcr'schen AkademieOberhaupt verliehenen theologischen Doctorhut empfing.

Nun privatisirte er bis Ostern 1835 in der Heimath,liess sieh dann da er kaum hoffen durfte, seinen sehn-lichen Wunsch nach Bechäftigung im theologischen Lehr-amte in der rleimathsdiöcese bald erfüllt su seilen - inde» Verband der Erzdiöcese Köln aufnehmen und empfingals Zögling des dortigen Priesterteminars Ende August 1835die Subdiakonats- und am 27. Februar 1H30 die heiligePriesterweihe.

Schon im nächsten Monat als Rector des Progymnasiumsnach Wipperfürth gesandt, leitete er diese Anstalt in derbewegten Zeit derKölner Wirren" 3V1 Jahr, betheiligtesieh währenddes* an den Hermetischen Streitigkeiten unterAnderm durch die Pseudonyme SchriftAnnotationes in ActaJ/er/iiisiuii'i et fiumana auetore Friederica Lange" undwurde dann (Herbst 1840) von Clemens August's Coadjutorund Vertreter foh, v, Geisse! als Religionslehrer an dasMarzellen- Gymnasium nach Köln berufen.

Diese Stellung führte ihn zu der Ausarbeitung desReli-gionshandbuches für höhere Lehranstalten", welches [844

zuerst erschien und seitdem in [4 starken Auflagen ver-breitet, von den Bischöfen des österreichischen Kaiser-reiches in besonderer Bearbeitung für alle höheren Schuleneingeführt und auch in's Französische übersetzt wurde.

Kaum war das treffliche Buch erschienen, als der Ver-fasser auch schon als ausserordentlicher Professor, ConvictS-[nspector und(mitDieringer)alternirender Universitätspredigernach Bonn berufen (1H44) und hier im Februar 1848 zumordentl. Professor der Moraltheologie befördert wurde. Un-gefähr acht Jahre blieb Martin in dieser Stellung, und als beson-dere Früchte derselben traten nacheinander hervor: ein Lehr-