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Album der jetzt regierenden Erzbischöfe und Bischöfe des deutschen Reiches : in photographischen Brustbildern nebst kurzen Lebensskizzen
Entstehung
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,.Ki literoffii ii r" .ms dieser Zeil erzählt wird, gehört in'sReich der Fabel; er ist nie Offider gewesen.

I >.i kam der io. November 1837, mit ihm die Gefangen-nahme des Erzbischofs von Köln: und die heilige Begeiste-rung für die Sache der Kirche, welche ganz Deutschlanddurchdrang, ergriff den jungen westfälischen Edelherrn sotief, dass er nach mehrjähriger Ucberlegung den Ent-schluss fasste, den Staatsdienst und mit ihm das Weltlebenzu verlassen und sich ganz dem Dienste dir Kirche zuweihen.., Sn ging er denn nahezu 30 Jahre alt imHerbste 1840 wieder nach München, fetzt aber als Studio-sus theologiae, und s.ivs daselbst zwei |ahre lang zu denRissen Döllinger's, Klee's, Reithmayr's und des jugend-lichen Haneberg, Dann nach Münster zurückgekehrt undder dortigen theologischen Facultät adscribirt, winde er imHerbste 1843 nach bestandenem Examen pro introitu indas bischöfliche Seminar aufgenommen und um 1. Juni1 s 11 /um Priester geweiht,

Nun wirkte er zunächst bis in's dritte Jahr Hebendemjetzigen Bischöfe von Münster als Pfarrcaplan in Beckum,dann weitere zwei Jahre (seit 1847) als Landpfarrer inHopsten, Ais solcher 1848 in die Frankfurter Nationalver-sammlung gewählt, zeichnete er sich sowohl in derselben, wieauf den Domkanzeln zu Frankfurt und Main/, wie endliehdurch die erschütternde Rede am Grabe Lichnowsky's undAuerswald's als e,n>sser Volks- und Kanzelredner aus undlenkte dadurch vor Allein die Aufmerksamkeit weitererKreise auf sich,

Su kam es, dass er im [ahre l"-)u als Prop8t Mai St.Hedwig an die Spitze der katholischen Gemeinde zu Ber-lin berufen u\u\ schon im nächsten |ahre i1 5. März 1850)vom heil. Vater im Einverständniss mit der grossherzoglich-hessischen Regierung zum Bischöfe von Main/ ernannt und