hristoph Florentius Kött,
tüsrhof beut ,fulb;i.
ist vor Kurzem aus diesem Leben geschiedenund gehört lomit nicht mehr zu den „jetztregierenden" Oberhirten Deutschlands, für welche das vor-liegende Album bestimmt ist. Ks mag indess bei eleu obwal-
tenden Verhältnissen noch recht lange (lauern. I>is an seiner
Statt wieder ein geweihter Bischof am Grabe des heiligenBonifarius den Hirtenstab führt, und l>is dahin möge dennsein Bild hier noch eine Stelle finden.
Der vor wenigen Wochen im Herrn Entschlafene hatein Alter von nahezu zweiundsiebensig Jahren erreicht. Erwar gehören zu St. Martin am 7. November 1801 und,nachdem er zu Fulda ausgebildet worden, am 18. Decem-hcr lHj| daselbst zum Priester geweiht,
(deich zu Anfang des folgenden Jahres aus dem Priester-seininar entlassen, wirkte er nun dreiundzwanzig Jahre langmit unermüdlichem Eifer in der Seelsorge: zunächst alsCaplan in Gctsmar, dann als Cooperator in Flieden undPfarrer in Allendorf, darauf als Dechant und Schulinspectorin Amöneburg, und, als er sich auch hier durch erleuchteteFrömmigkeit und aufopfernde Hingebung hervorgethan,zuletzt als Pfarrer der katholischen Gemeinde in der dama-ligen Landeshauptstadt und kurfürstlichen Residenz Kassel.