endlich oder unendlich an lieh notliwendig, abfohitu. f. w. fey; darüber ftreiten wir nicht, weil wir die-le Ausdrücke auf Dinge an lieh angewandt, nichtverftehen, und wir ftimmen Humen vollkommenbei, wenn er cliefe Worte für leere Zeichen erklärt,wodurch wir um keinen Schritt weiter in clerNach-forfchung über die Natur der Dinge kommen. Zu-gleich fehen wir aber doch auch ein, dafs cliefeWorte einen realen Grund haben, indem lieh durchdiefelben die Formen des Verftandes äufsern, derGegenftäncle, die er denkt, wenigftens formaliternach den Kategorien als Vorftellungen für Geh be-ftimmt. Denn jenen fcholaftifclien Begriffen hegenallemal die Kategorien zum Grunde, und eine Ge-fchichte derfelben, welche Hume wünfeht, und dieallerdings fehr nützlich wäre, würde uns blos dieverfchiedenen Beftrebungen derPhantaüe entdeckenjene Urbegriffe mit ihren Dichtungen zu erfüllen.Unbekannt mit dem wahren Gebrauch jener Ver-ftandesgefetze, die fich allemal finden mufsten, fobald man den Verband betrachtete, fuchte man un-aufhörlich da Gegenftäncle für fie, wo keine zu fin-den waren , und gelangte blos durch unzählige Irr-wege zum Ziele, deren Gefchichte nie lehrreicherabgefafst werden kann, als wenn erft der wahreWeg gefunden ift.
Ggg
Erfter Band.
Zehn-