Siebenter Verbuch.'
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diefelbe niemals finden können, und, endlich, wennj man dabei beharret, dafs der Sinn diefem Begriffe1 Inhalt verfchaffen miiffe, auf den Gedanken gera-then, dal's er überall eine Schimäre fey. Die ver-fehlte Hoffnung erzeugt hier Verzweiflung, und dieVerzweiflung gebiehrt jederzeit im Entfchlufl’e undi im Urtheile Uebereilung. Wir, die wir diefe Hoff-nung gar nicht ernährt haben, durch den innernSinn das Selbft zu entdecken, können auch nichtunwillig auf ihn werden. Er kann uns feiner Na-tur nach mit nichts als wechfelnden Vorftellungen■ bekannt machen, und da ihn auch die ausfchwei-• fendften Skeptiker in diefer Funktion unangetaftet! laffen, fo haben wir keine Urfache, ein Mifstrauenauf ihn zu fetzen. Was aber den Begriff der Iclen-ditat des Selbft oder unfrer eignen Subftanz anbe-trifft, fo ift diefes ein Begriff, von dem den Sin-nen fchlechterdings ganz und gar nichts gehört, fon-dern der ein reines Produkt des Verftandes ift. Ausdiefem rnüffen wir alfo allein erkennen, was es mitdem Begriffe untres Selbft für eine Bewandnifs ha-be. Hier finden Avir nun, das es ein nothwendi-ges Gefetz untres Verftandes fey, dafs er alle Prädi-kate in irgend einem Etwas, das als der Grund derj Möglichkeit der nebeneinanderfeyenden und AA r ech-felnden Beftimmungen gedacht wird, denken mufs.Diefes Etwas heifst Subftanz, und der Verftand. kann alfo, ohne ein folches verknüpfendes Ding vor-auszufetzen, das alle Prädikate in Einem vereiniget»: fchlechterdings kein Objekt denken. Nun ift der
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