Fünfter Verfuch.
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nen folchen beftändigen Zufammenhang aller ver-gangenen und künftigen Begebenheiten gelehrt hat,fondern weil wir, verrnittell’t der Vernunft, einfe-lien, dafs, im Falle keine urfachliche Verknüpfungunter den Gegenftänden der Sinnen weit ftatt fände,gar keine Erfahrungserkenntnifs derfelben möglichwäre. Dafs alle Gegenftände des Sinnes eine exten-five und intenfive Grüfse haben muffen, erkennenwir weder aus dem Begriffe eines finnlichen Gegen-ftandes überhaupt, noch aus der Erfahrung allerGegenftände, fondern daraus, weil es uns, wenndas Gegentheil ftatt fände, gar nicht möglich wäre,finnliche Anfchauungen von Gegenftänden zu haben,und fo verfährt die Vernunft in Anfehung aller Sä-tze, welche objektive Nothwendigkeit ausfagen.Denn dasjenige, ohne welches das andre gar nichtals möglich gedacht werden kann, ift noth wendig;nun kann aber gar keine Erfahrungserkenntnifs vonGegenftänden als möglich gedacht werden, wennnicht eine folche durchgängige Verknüpfung der Ge-genftände zugeiaffen wird; folglich ift diefe objekti-ve Verknüpfung nothwendig. Dafs aber Erfah-rungserkenntnifs möglich fey, wird durch ihre Wirk-lichkeit bewiefen. Das Erkenntnil'svermögen wür-de auch felbft nichts feyn, wenn ihm die Erkennt-nifs (fowol der Sinne, als des Verftandes) unmög-lich gemacht wäre. Die Wirklichkeit der Erfah-rungserkenntnifs beweifst alfo ihre Möglichkeit.Giebt man aber die Möglichkeit und Wirklichkeiteiner Sache zu; fo ift man auch genöthigt, die Be-
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