Zweiter Verfuch.
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milths deutlich unterfcljiede, und von allen Men-fchen Gegenftand oder Objekt genennt wird,und die Vorftellung diel’es Gegenftandes ift eine An-fchauung. Wir bemerken aber ferner, dafs wirnicht nur die von unferm Gemtithe verfchiedenenObjekte vermittelft unferer äuffern Sinne anfchauenkönnen, fondern dafs wir auch ein Vermögen ha-ben, die Veränderungen und Affektionen in unsanzufchauen. Wir nennen die erftern äufsere,die letztem innere Anfchauungen. Ich gehe aneinen von Schiffen und Menfchen wimmelnden Ha-fen. Der weit& Ocean, die Bewegung der Schiffe,das Hin - und Herlaufen der Menfchen, die heraus-gefchafften Waaren, das grofse Getümmel des Volks,das Schreien und Lärmen und eine Menge andrerDinge afficiren mein Geficht, Gehör und fo weiter>— ich erhalte äufsere Anfchauungen. Ich lefeeine Gefchichte des Sklavenhandels, und diefe Rei-he von Vorftellungen erzeugt eine Menge von Affek-ten in mir. Mitleiden und Verachtung, Abfcheuund Bewunderung wechfeln in mir. Aber währenddafs diefe Bewegungen in meinem Gemtithe vorfal-len, kann ich oft noch auf diefelben felbft meineAufmerkfamkeit insbefondere richten und fie un-mittelbar zum Objekte meiner Vorftellungen ma-chen. Oft nehme ich mir vor, mein Gemütli zubelaufchen, wenn es von dergleichen Bewegungenüberfallen wird, und wenn diefe Empfindungen nichtfo ftark find; dafs fie das Erkenntnisvermögen un-fähig machen, fo gelingt mir es mein Gemüth felbftEritsr B and. 0 o
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