Von Erkenntnlfs und Wahr fcheinliclikeit. 305
Vierzehnter A b f c h 11 i t t.
Von dem Begriffeder noth wendigen Verknüpfung.
Nachdem wir nun die Art und Weife erklärthaben, wie wir v er mittel ft der Ver-n u n f t ii her die unmittelbaren I m p r e f -fionen hinauskommen, und wie wirfchliefsen, clafs gewiffe befondere Ur-fachen auch g e w i f fe befondere Wir-kungen haben müffen; fo müflen wir aufimferm Wege wieder zurückgehen, um die Fragezu unterfuclien, die uns zuerft *) vorkain , und diewir auf unferm V T ege zurüclcliefsen, nämlich,was es für eine B e av a 11 cl n i f s mit derIdee der N o t h w e n cl i g k e i t habe, wennAvir fagen, clafs zwei Objekte noth-av e n cl i g e r av e i f e mit einander ver-knüpft fevn müffen. Hierbei wiederholeich das, Avas ich oft Gelegenheit gehabt habe zubemerken, dafs Avir, Aveil Avir keinen Begriff ha-ben, der nicht von einer Impreffion herrührte,auch hier eine Impreffion finden müffen, Avclcheclie Entftelmng diefes Begriffs der ISoilnvendigkeitmöglich macht, Avenn wir anders behaupten wol-len, dafs wir wirklich einen folchen Begriff haben.
Diefem-
*) Abfclm. 2.