192
Ueber die menfchliche Natur.
Ob alfo gleich die Verurfacliung eine phi«lofophifche Relation ift, und das Verhältnifsder Kontiguität und Succeffion mit in fich fchliefst,fo ift fie es do.ch nur in fo fern, als fie eine n atiir-liclie Relation ift, und eine Vereinigung unterden Begriffen hervorbringt, damit wir im Standefern mögen, über fie zu denken, oder Schlüffedarauf zu gründen.-
Siebenter Abfeh nitt.
Von cler Natur des Begriffsoder
des Glaubens * *) •'
Der Begriff eines Dinges ift ein wefentliclierTheil von dem Glauben an daffelbige, aber ermacht ihn nicht ganz aus. Wir denken auch vieleDinge, welche wir nicht glauben. Um alfo dieNatur des Glaubens, oder die Eigenfchaften fol-cher Begriffe, die uns zum Beifall befümmen, noch
mehr
*) Es foll in diefem Abfchnitte unterfucht werden,woher es komme, dafs .wir glauben, dafs ei-nem Begriffe, der in unferm Vorftellungsvermö-gen mit einer Impreffion verbunden ift, ein Ob-jekt korrefpondire, da wir es doch nicht durcheine Impreflion erkannt haben, (A. d. U.)