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1 (1790) Ueber den menschlichen Verstand
Entstehung
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184
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184 lieber die menfcblicbe Natur.

Impreffionen nnfres Geclächtniffes und unfrer Sinne,und in gevviffer Rückficht auf unfre Begriffe grün-den. Wenn nicht eine folche Mifchung von Impref-fionen in unfern wahrfcheinlichen Schliifien wäre,fo würde die Konkiufion ganz fchimärifch feyn.Und wenn keine Begriffe dabei wären, fo würdetlie Handlung des Gemiiths, wodurch fie die Ver-hält niffe' betrachtet, eigentlich zu reden, nicht Ver-nunfterkenntnifs, fondern blofse äufsere Empfin-dung oder höchftens Sinnenerkenntnifs feyn. Esift alfo nothwendig, dafs in allen wahrfcheinlichenSchlüffen Etwas dem Gemiithe unmittelbar gegen-wärtig feyn muffe, das entweder mit den Sinnenangefehauet oder mit dem Gedächtiiifie vorgeftelltwird; und von diefem fchiieisen wir dann auf Et-was,' das 'damit verknüpft ift, das weder in denSinnen, noch in dem Gedächtniffe ilt.

Die einzige Verknüpfung oder das einzige Ver--hältnifs der Objekte, welches uns über die unmit-telbaren Impreffionen unfres Gedächtniffes und un-frer Sinne hinaus bringen kann, ift das Verhält-nifs der Ürfache und Wirkung; und diefes deshalb,Weil es das Einzige ift, wodurch wir mit Grundevon einem Objekte auf das andre fchiieisen können.Der Begriff der Urfache und Wirkung ftammt abervon der Erfahrung ab, welche uns belehrt, däfsgewiffe beftimmte Gegenftände' in allen vergange-nen Fällen beftändig mit einander verbunden gewe-fen find: Und'fobald daher ein Ding, das einemVön diefen ähnlich ift, als mittelbar durch feilte Jm-

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