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1 (1790) Ueber den menschlichen Verstand
Entstehung
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Vo ii Raum und Ze it.

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deren Einheiten man die Exiftenz abfpricht; unclda die Ausdehnung, nach der allgemeinen Mei-nung der Metaphyfiker, jedesmal eine Zahl ift, undlieh doch niemals in eine Einheit oder einen abfo-lut untheilbaren Theil auflöien läfst; fo folgt, daisdie Ausdehnung überall nicht exiftiren kann. Um-fon ft erwiedert man, dafs ja eine beftimmte Grö-fse der Ausdehnung eine Einheit i'ev, aber eine fol-che, welche eine unendliche Anzahl von Erflehenzuliefse und bei immer fortgeletzten Theilungen un-erfchüpflich wäre. Denn nach diefer Regel könnendie zwanzig Menfchen auch als eine Einheit betrach-tet werden, und die ganze Erdkugel, ja das ganzeUniverfum ift eine folche Einheit. Aber hier ift derAusdruck Einheit nur ein erdichteter Name,den der Verftand einer gewiffen Menge von Objek-ten, die zulammen verbunden find, beilegt; einefolche Einheit kann eben fo wenig allein exiftiren»als eine Zahl, denn lie ift wirklich eine wahre Zahl.Aber die Einheit, welche allein exiftiren kann,und deren Exiftenz zu der W irklichkeit aller Zah-len erfordert wird, ift ganz andrer Art; fie mufsabfolut untheilbar feyn und in keine kleinere Ein-heit können aufgelöft werden.

Diefes ganzefonnement pafst nun auch artPdie Zeit, die aufser den bisherigen Eeweifen nochein Argument zuläfst, deffen zu erwähnen der Mü-he wohl werth ift. Die Zeit hat nämlich die vonihr ganz unzertrennliche und lelblt zu ihrem We-fen gehörige Eigen feil alt, dafe alle ihre Theilc auf

ein-