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Bauartikelfabrik A. Siebel, Düsseldorf-Rath : 1865 - 1915 ; 50 [Jahre]
Entstehung
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Außerdem ist die Lage der einzelnen Betriebsstätten so angeordnet, daß bei dem Weg, den(itis Holz von feinem Eintreffen eins den Sägewerken bis zu seinem Versand als Fertigfabrikal zunehmen hat, soweit als möglich jede Verteuerung durch zu weite Transporte und sonstige unnüfeeArbeitsleistungen vermieden wird. Ein an Hand der nachfolgenden Abbildungen vorgenommenerRundgang durch die verschiedenen Betriebsstätten der Holzbearbeitung zeigt die einzelnen Sta-tionen dieses Weges innerhalb der Fabrik, iilso wie dos Holz eins dem Holzlager in den Zuschneide-räum und von dci iiiis in die Trockenkammern kommt, wie es dann in den Maschinensälen und denBankschreinereien weiter bearbeitet und schließlich in den Montagehallen zu Bnutafeln und ganzenHolzhäusern oder Baracken zusammengestellt wird.

Mine erheblich schwerere Ausführung zeigen die Baracken, bei denen kräftige Holzrahmenbeiderseitig mit Nut- und Federbrettern verkleidet sind. Im Innern dieser Rahmen befinden siehje nachdem eine oder mehrere imprägnierte Pappen, so daß ein oder mehrere Hohlräume ge-schaffen werden, welche derartigen Bautafeln die Fähigkeit gibt, für Wärme und Kälte, Schall undFeuchtigkeit nur in ganz geringem Maße durchlässig zu sein.

War die Bedeutung der zerlegbaren und transportabelen Barackenbauten schon während desFriedens nicht zu unterschäfeen, so hat sieh diese besondere Klasse von Bauwerken wahrend desKrieges als vollständig unentbehrlich erwiesen. Wir waren in den ersten Kriegsmonaten mit An-spannung aller Kräfte I i\u und Naeht beschäftigt, um deu an uns in bezug aul schnellste Lieferungvon der Militärverwaltung gestellten Anforderungen zu entsprechen. Hierbei handelte es sieh inerster Linie um die verbesserten Docker-Baracken, bei denen es ganz wesentlich auf geringesGewicht, exaktes Ineinanderpassen aller einzelnen Bestandteile, leichtes und sehnelies Auf- undAbmontieren dureh ungeübte Leute, sowie auf möglichst hohe Widerstandsfähigkeit gegenüberWitterungseinflüssen ankommt. Die Baracken bestehen daher bei Wanden, Türen und Dachtafelnaus verhältnismäßig leichten Holzrahmen, welche beiderseitig mit unserer Bitumen-PappeBüffel-haut" bespannt und dann mit einem feldgrauen Öllarben-Llberstrich versehen sind. In bestimmtenFällen diente zur Bespannung der Rahmen statt der Büffelhaut auch Ölpappc oder dureh öl-tränkung wasserdicht gemachtes Segeltuch. Die Verbindung der einzelnen Tafeln untereinander