XXI
»etgl. ©denttaitnS ©efprädfe ntit ©oet^c I, 96.) gegebenen ?lmjetge eine mcitere 9luefübrung. Sine (Stimme, bte ben fi<bt=baren gortfclfritt bes Stüters nicht beamten mollte ober nichtfonnte — bann märe Scbmeigeu bejfer gemefett — bie .SariSinnterinanns in .fieine’S Stcifebilbern (II, 74, Stussg. »on 1831)»ertoarf biefe neue gornt ber Ipoefte für Seutfciflanb in 83auf<huttb 33ogen:
33o|i beit Sriiditeit, bie ftc aus bem @artcnbaiit ooii ®d;ira8 fieblen,(äffen fie jimief, bie Sinnen, itub oonürett bann ©afeleit.
Sluf biefeS Xenion merben mir gurüdfoittmen. IfSlateit urteiltüber feine ©afelen in einem ötiefe an ©. (Sdjmab, ber biefelbeitin frenubfchaftticbein ®ifet, ben Sichtet auf ein »aterlünbifcheSgelb bes Schaffens gu giebett, in einem übrigens fel)r aiierfenneinben Sonette getabelt batte, 1 alfo: „SaS anafreontifdie ©tement,menn es mit Slnmutb bebaubelt ifi, bat bod) and) einen mirflichenSBertb in ber Ißoejte , unb macht eine notlfmenbige ©ntmidlungS;(iufe tu bet Ityrifdjen Jhmft aus; es mürbe aber bei ben. Senkfcben in ltnbebeutenbbeit ausarten, meint es nicht unter einerfünfilitbjen gornt gegeben mürbe.' 1 ©ine beffere ffiertbeibigungbiefer Sichtungen liefern fie felbji burdf ihre blofe ©rifieng.
grübet als bie neuen Oafelen mar eine Sammlung 5|3la=teuftet Sichtungen unter bent Sitel: „ffiermif^te Schriften"(©rlattgen 1822) unb noch früher „Sbrifdje ffltätter" (8ei|)gig1821) erfchienen. 3n ber ©inleitung gu ber le^tgenanittenSammlung legt er meniger SBertb auf bie barin eutbaltenen
1 ®. ©d;ioab8 cäSebidjte. State SluSroaljl. ©. 145. SDtimaturauJgeibc1846. ©. 177.