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10 (1887) Vokabellernen - Zwingli
Entstehung
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XeitoJj&on.

ER of cf) er (SEfjuEpbibeS 177 f.) in iE;nen immer miber eine Ijolje unb freie ©efinnunggu bewunbern ^aben,jene fdjöne motgebilbete §arnumie ber ©eele, bie fid; in $riegunb Trieben, in ber ©efellfd;aft unb im fyamilienfreife, in ©rnft unb ©cfjerg, hinterbem Pfluge unb auf ber Jagb, in Siebe unb 2S)at, Eurg in allen 33erE)ättniffen beSSebenS flar, männlich unb ebeE bewäE;rt, jene foEratifd;e EEugenb, weldje bem gemein»ften ©olbaten weniger befiehlt, als »oranleudjtet, jene SJlilbe, bie feEbft baS oernunft»Eofe Stier nicht gwingeit, fonbern ergiefpen roilE."

f$-ür eine päbagogifd;e Sötirbigung XenopEjonS ift natürlich bie ©propäbie »ongrößter EEßicljtigEeit. Sabei Eann aber bie grage nad) ber I;iftorifdpen ©EaubwiirbigEeitbeS ElßerEeS, auf welche bod; bie SCEten fdfjon bie richtige SEntwort gefunben f;aben(Cic. ad Quintum fr. epp. I, 1, 8 ), nicfjt fonberlicfj in EBetracijt Eommen (»gl. Jfenfer,SDer gefd;id[jtliche EJÖert non XenopEjonS ßpropabie, ©djleufingen, 1868, unb Seelmann,De liistorica Xenophontis in institutione Cyri Eide quid judicandum videatur, Pots-dam 1870). ©eben wir batwn aus, baff ber $wed ber gangen SDarfteEEung nach beneinleitenben SOSorten barin befielt, gu begeidjnen, welche 2lbftammung, Begabung unb@rgiel;ung berjenige ^aben rniiffe, welcher bie fd^wierige Slufgabe, über SRenfdfjen 311E;errfd;en, Eöfen wolle, fo ift gewifj anguerEennen, bafj biefer ,3wed befonbere ^orfdjungennicht notwenbig machte, »ielmeE;r aud) bei freierer EBeE;anbEung ber ©adje, welche nureiner feffelnben SinEEeibung beburfte, red;t wol erreicht werben fonnte. 2Eud; finbetfid), ba baS öfter »orEommenbe Xeyexat in Söaljrljeit nichts beweift, nirgenbS eine©pur non Segnungen auf münblid)e ober fdEjriftlicfje Überlieferung, bie Xenopf;onwol aud) unter ben SEnftrengungen unb ©efafjren ber SEnabafiS Eautn erlangen unbprüfen Eonnte. freilich Ijaben wir eS bei ber St;ropäbie aud; nicht blof; mit ©rbidfj»tungen 311 tEjun; »ielmet;r ift angunel;men, bafj XenopE;on teils perfifdje @inrid;tungen,bie wol 3 U feiner 3eit beftanben, ol;ne weiteres auf baS Zeitalter beS großen ©tjruSgurüdgefül;rt, teils fpartanifc^e SRafsregeln, namentlich ba, wo eS fiel) um ©rgietpinghanbelte, 3 uweilen in fet;r wenig »erE;üEEter ©eftalt, ben Eßerfem gugefchrieben f;abe.©S ift alfo gewifj feljr mistid;, wenn man, wie eS bodfj oft gefdljeEjen ift, in ber ©pro»päbie fixere £Se[e[;rung über altperfifcjje EßäbagogiE fud^t. ©elbft ©teilen, wie VII.5, 85 unb VIII. 8 , 13, finb nur mit Eßorfidfjt 3 U betrugen. SDenn in ber elfteren,wo SpntS bie ©r^ieljung ben bf.ioTif.ioig 3 ur SPfEid^t macht, unb in ber anberen, wogrnar bie $orm als nocf; geltenb, bie ©ad^e aber als auSgeartet begeidEjnet wirb, iftwol nur an baS SlufmacEjfen ber Eünftigen ^Beamten am §ofe 3 U benEen (»gl. Anab. I.9, 35), bamit bie ©rofjen »on Jugenb auf an bie Eßerfon beS Königs gefeffeEtunb alles ©Eiid allein »on il;m 3 U erwarten gewöhnt würben, eine ©inricfjtung, bie»ielEeidjjt erft ©ariuS bei ber Drganifation beS SBeamtenwefenS getroffen l)atte. SDaEonnte immerhin in manchen SDingen aud; Unterricht gegeben, im EBogenfdEiiefjen unbin ber Jagb Übung angefteEEt werben (»gl. §erobot 1 , 137). EffiaS »on ber @rgie[;ungbeS jungen ©t;ruS felbft berietet wirb, erinnert in manchen bebeutfamen gügen gar fet;ran fpartanifdie ©runbfä^e unb ©inridjjtungen. ©0 bürfen wir bie Effiorte, bajj bieperfifdpen ©efe^e im »orauS bafür ©orge getragen, bie EBürger nid;t nad; ©^änbEid;emftreben 311 taffen, als einen ©runbgebanEen ber fretifdfjen unb fpartanifc^en ©efet;e be--3 eid)nen (Xen. resp. Laced. 2, 2 ff., Aristot. Etli. Nicom. X. 9, 3); fo Ijaben wirben wahren 3 ufammenf)ang 3 U faffen, wenn ber ^roed ber ©r 3 iet;ung in ben SBortenauSgefprod;en wirb: oi vöfiot xama ävo fiuhoro. äiäuay.ovair, aqyuv y.ai iirr/tadui ;fo gewinnen wir bie einfacEjfte ©rEEärung für bie ben Eßerfem 3 ugefi$riebene ©d^ei=bung »on »ier SEIterSEEaffen nad^ ebenfo oielen SEäumen; fo tritt audfj bie gange benEßerfem empfohlene StugenbleEire für uns in bie redjjte EBeleuchtung. Sei ben SBorten:To y.uxovrr/ovg tptvyijoui y.ul xo hjaxag ImÖQUfiüy barf man wol oE;ne weiteresan bie ben fpartanifdfjen Jünglingen gur EßfEicljt gemachte Ärppteia benEen, unb beiber SEngabe, ba^ bie Knaben ihre ©peifen »on §aufe mitgubringen t;aben, fallen unsfogleid; bie ©pffitien ein. Sgl. Sr am er, ©efd;idhte ber ©rgiel;ung unb beS Unter»