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SSiirttembcrg, ixtd höhere ©ijnltocfcw.
tarfcfjule in Stuttgart fommen. Sie ©efamtfdjülerzahl Betrug 2471, barunter enan=getifd;e 2078, fat^oltfd^e 212, ^draeliten 123, fonft einer Konfeffion angehörig 4.
Ser ©efamtaufwanb, ben bie ©taatdfaffe j䣻rlid5 auf bie böseren ©dfjulen zumachen £;at, Beläuft fiel; für bad ©tatdjahr 1888/89 auf 1 345 084 SJlarl, wetd;e fic^folgenbermafjen »erteilen:
I. Slufwanb ber Unioerfität:
für bad phitologifdfje ©eminar . 1 598 SERarf
für bad ©eminar für neuere
Sprachen. 1415 „
für bad mathematifch=ph9filulifdj e©eminar. 1915 „ '
II. Slufwanb für bad I;umaniftifd;e ©dljulwefen:niebere ©eminarien unb 2anb=
ejumen . . . . . . . 141020 SRarE
niebere fatfiolifd^e Konoifte . . 65 772 „
©pmnafien, Spceen ~unb anbereSeljranftalten Sefolbungen . . 469 490 „
fonftiger Slufwanb. 43 379 „
gufammen
4928 EERarl
Zufammen 719 661 SJtarf
III. Slufwanb für ÜRealfd;ulen:. 197280 SJlar!
IY. Slufwanb für Satein» unb fReallehrer gemeinfam:
Sllterdzulagen unb ©ehaltdauf*
Befferungen. 270100 SItarf
Surnwefen.53115 „
iPenfionen ber 2atein= unb fReal»
teurer. 10 0 000 „
Zufammen 423 215 SRarl
©efamtfumme: 1 345 084 SRarl.
Sad Vermögen ber Seljrerwitwenfaffe Beträgt bermalen 736 342 3Rar£ 84 ^Pfennige.
Sei S3etradf)tung obiger Seträge muff auffaüen, baff ber ©taat oiel weniger aufbad fRealfcfjulwefen oerwenbet als auf bie ©etetyrtenfdjulen. Siefed ungleiche SenfjältniS rührt jum großen Seile baoon I;er, baff bie ettangelifdjen unb fat^olifcpenSorBilbungdanftatten ber ©eiftlicfjen an ber für ©eleljrtenfdeuten auSgefe|ten ©ummemit nidjt weniger ald 206 792 SERarf partizipieren. Siefe Stnftalten aber unterhält ber©taat ald fRecljtdnadjfolger ber Kird;e. Sad §auptmoment aBer, woburdj fidj jeneUngleichheit erflärt, liegt barin, baf? bie SJteatfd^uten fämtlidp neue Schöpfungen find,wäljrenb bie humaniftifdfjen Stnftalten junt größten Seil il;ren Seftanb nad; Qahnliunberten zählen unb ber Slufwanb für biefelBen aud feiten batiert, in welchen bieUntergattung unb pflege bed ^öt;eren ©djulwefend lebigtid; ald ©ad;e bed «StaatesBe^w. ber Kird;e galt, ©o lommt ed auch, baff in mand;en Sanbftäbtchen Satein»fd;ulen mit 5—10 ©djütern fich oorfinben, bie il;ren fjortbeftanb nur ber ©d;eu oenbanfen, Seftetjenbed, woju einmal bie SRittel nortjanben finb, aufjugeBen. $u ber©rünbung unb Unterhaltung ber 9teatfd;ulen bagegen würben oon Slnfang bie @e=meinben beigezogen nach bem ©runbfap, baff bie nieberen Slealfdjulen wefentlidfj ®e=meinbeanftalten unb bedtjalb non ben ©emeinben ju unterhalten finb, wätjrenb ber©taat benfelBen nur nad; Sebürfnid mit ©uboentionen unter bie Sinne greift. Sdwirb zwar biefer ©runbfa^ neuerbingd auch Bei ber ©rridfjtung neuer humaniftifdjerSlnftalten in Slnwcnbung gebracht unb ebenfo wie Bei ben fRealfbfjulen baran feft=gehalten, bah ber ©taat nur Bei ben oberen Klaffen mit größeren Seträgen eingu=treten h«Be, ed finb bied aber nur oereinzelte gude, öa ganzen ber SludBau ber