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äöüritembcrg, imö höhere ©djultoeicn.
bagegen finb begügltdO ber 9iangorbnung bie humaniftifcijen unb realiftifd^en Se^rerimmer noc(j gegenüber ben übrigen Staatsbeamten benachteiligt. 3n ben früheren i
fRangorbnungen bis jum Sjafjre 1811 finb biefe Scfjrer entroeber gar nicht ermähnt,ober bodjj in ii;rer 2Rehri;eit nic^t nur hinter Pfarrer unb Siafone, fonbern audj j
hinter ganz unfelbftänbige Siener, roie bie ^Repetenten ant Stift jurüd'geftettt. Surtfjbie 9langorbnung non 1821 ift ihnen eine angemeffene ©teEung eingeräumt worben. !®ie Vorftänbe ber ©eminarien unb ©tjmnafien finb ben 9täien ber Gentral» unbÄreiSfoEegien, bie Sel;rer an ben ©eminarien unb ben Dberflaffen ber ©pmnafienunb Stjceen ben iBejirfSbeamten, bie Präzeptoren unb 9ieaiiei;rer wenigftenS jum Seil,fomeit fie ben Sitel „Profefforen" führen, ben Pfarrern unb ®iafonen gteidh, fonftaber bie Präzeptoren unb fRealieijrer, roie audh bie Dberpräjeptoren unb Dberreaileljrer |
in bie oorleßte SRangftufe, bie ber SRinifterialfanjliften gefieEt. Übrigens finb ju j
jener Dtangorbnung im Saufe ber oerfdjiebene Nachträge gemadf;t roorbeit unbnacf; bem ueueften ©taatshanbbuch oom $afjre 1886 f;at fidh biefelbe folgenbermaßen ,gefteEt: ber fedhften Sftangftufe gehören an bie 9feftorcn ber ©pmnafien, SReaIgpm=nafien unb jehnflaffigen SRealanftalten, ber fiebenten bie Profefforen an ben oberenAbteilungen ber ©pmnafien, 9fealgi;tnnafien unb ber jeljnllaffigen 9fealanftaiten, foroiean ben geiftlichen VilbungSanftalten, ferner bie 9ieftoren ber Stjceen, 9feaiit;ceen unbber äuoor nid^t genannten 9feaianftaiten, ber achten bie Dberpräjeptoren unb Dber»reallehrer, Präzeptoren unb 9teaitei;rer, meldhe afabemifcf) gebiibet finb, fowie bie9ieftoren an ben nieberen Sateinfcfjuien, ber neunten bie Präzeptoren unb 9iealiet;rer,fofern fie nicht ber achten 9iangftufe angehören.
2ßaS bie Auffidji über bie Satein» unb 9fealfd!juien in ben Sand»gemeinben betrifft, fo waren aEe ohne Unterfdhieb bis zum ^aljre 1876 ber DrtS»fd[;ulbehörbe untergeben, weiche nacf; bem PcrwaitungSebift oott 1822 ber Äirdfjen»fonuent bilbet, ber unter ber Seitung beS erften DrtSgeiftiidhen aus bem Dberoorftei;erunb einigen SRitgiiebern beS ©emeinberateS unb ben übrigen DrtSgeiftiidhen, womehrere finb, beftei;t. ®iefe Vei;örbe führte über bie inneren unb äußeren Angelegen» ■,heiten ber genannten ©chulen bie näcfjfte Auffidht, beförberte burdh ben Vorftanb bieBerichte unb ©ingaben ber Sefjrer, nahm ©cijuloifitatignen oor, überwachte bie Auf»nai;me unb baS Vorrüden ber ©chüier, auch umr ber 3Sorftanb zu perföniid^en ©djul»befuci;en berechtigt. Zubern h alte ben ©(huiberidf;ten, weidhe biefe Seiner
aEjäfjriidj in einer beftimmt oorgefcfjriebenen $orm zu erftatten hoben, über bie Sehr»tijätigfeit, Amtstreue unb baS fittiidhe ^Betragen ber Sefjrer geugniffe auSäufteüen.
Sie Sei;rer feibft foEten jwar z u ben ©ißungen biefer Veijörben in Angelegenheiteni(;rer ©cfjulen zugejogen unb gehört werben, fie hotten aber gefeijlicfj nicf;t ©i| unb©timme in benfeiben. ®iefe Drtsfdhuibehörbe oerfei;rte nicht unmittelbar mit ber jDberftubienbefjörbe, fonbern burd; Permittelung beS ®efanatamts, weiches für biefen f$aE jufammen mit bem Dberamtmann baS gemeinfdjaftlidje Dberamt bübete. StejeS |
Verhältnis ber ünterorbnung unter bie Drtsfdhuibehörbe bübete lange ^eit ben ©egen» i
ftanb ber Vefdjmerbe oieier Sehrer, wobei fie namentlich über bie unwürbige Stellung jfich besagten, in welcher fie fidh amtlich gegenüber ben weltlichen SKitgliebem eineslanbftäbtifcfjen ©emeinberats befanben. 9lur bie ©eminarien, ©tjmnafien, Stjceen unb (bie brei größeren SReaianftaiten zu Stuttgart, üim unb 9feutlingen waren unmittelbarber Sentralftubienbei;örbe untergeorbnet, aEe übrigen Anftaiten, auch bie Dberreal» j
fchulen, weldje ii;re ©dhüier bis z u bemfeiben AlterSziele füt;ren wie bie St;ceen r : ■
ftanben mit ii;ren Vorftänben unter ber Drtsfd;ulbef;örbe. ®iefeS Verhältnis f;ot fichim Saufe ber $jafjre wefentlidh oeränbert. @S würben nidht nur fämtlidhe 9fealfd;ulenmit Dberflaffen, SubwigSburg unb 9iottweii ausgenommen, unmittelbar ber 9Rinifterial»abteilung unterfteEt, fonbern auch baS Verhältnis ber nieberen Satein» unb 9ieai»fd;uien burdSj baS ©efeß oom 1. ^uii 1876, betreffenb bie Auffidht über bie @e»lehrten» unb 9ieaifdhulen, neu geregelt. Sabei würben bie brei» unb mef;rfiaffigen