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jRaitflorbmntg.
einem endlichen herabgufe(3en unternimmt, bad gerabe ift ihre Sßafyrfyeit, bad ift bas(Sittliche berfelben. ©ie proflamiert feine aißmiffenljeit, bie in ben 2lugen ber ©djületgum ©efpötte «erben muß, unb macht feinen §e^I baraud, baß fie ben fittfidjen Sernbed SD?enfd^en gar nid)t gu treffen oermöge. ©erabe dadurch Bietet fie hundertfältige©elegenljeit, ben einen gu bemiitigen, ben anbern gu erheben, rote ed einem jebengut unb nötig ift, inbem fie üfaurn läßt für eine anbere fjier nod) nid)t in bie 9fe^=nung gezogene ©djätsung ber ißerfönlidjfeit. Unb «eil fie ftar unb Bünbig fc^eibetgmifdjen bem oerborgenen ßftenfchen, ben ©ott richtet, unb bem Bor aßer 9lugen offen-bar getoorbenen ©efdjicfe für bie Aufgaben ber äußern 5?eBenS§tr>ecJe; fo oerteiljt fteber ©d)ule einen für bad gange (Srbenleben feljr mistigen propäbeutifdjen ©jarafter,ben ißalmer (a. a. 0. 132 f.) oortrefflidj begeidjnet ljat. ®enn «ad im Bürgerlichenunb ©taatdleben bie S3erfd)iebenf)eit ber äußern Sebendfteflung, bed SRanged, bed©nfluffed unb ber perfönlidjen ©eltnng ber einzelnen ^erBorrnft, bad ift ja aud)nic^t Bon bem ©efamttoerte bed innern ßftenfdjen, fonbern Bon jener 93raud)barfeitfür bie Beftimmten äußern Sebendgmede abhängig, gu meldjer latent unb ©treBfamteitben SRenfdjen führen. 2In biefe göttliche Drbnung, bie unfer ganged (Srbenleben burc()=bringt unb aud «eldjer offenbar eine güße eigentümlicher Sebendführungen IjerBor=geht, «irb fid) bie ©djute um fo mehr angufd)(ießen haben, afd ber SRenfcij nichtfrühe genug bagu angeleitet «erben fann, ben realen Sßert gebiegener Senntniffe ein--gufehen unb fid) bemjenigen neiblod unterguorbnen, bem er größere ®üd)tigfeit guge=ftehen muß. ®ie ©efaljr, baß Biele, benen ed moljI gelingt, gum ©hrgeig angetrieben«erben fönnten, unb baß anbere, benen ed nicht gelingen «iß, fleinmütig «erben,muß man im allgemeinen gugeftehen. uDiefe 35erfud)ungen finb aßerbingd oorljanben,«ie benn jeber fitttidj Bilbenbe 235eg gmifdjen Serfudjungen ftch hingieht; aber f' efinb gu offenbar, ald baß bie ©djule fte ignorieren fönnte, unb «o fie eintreten,da hat bie ©chule mancherlei SD?ittet, ihre SRadjt gu brechen. ' 3nd6efonbere ift nichtaBgufehen, «ie ber tüchtigere ©djüler, ber in bie höh TO a ^lä^e einrüdt, bagu fommenfoßte, biefe Sßertfcbähung feiner fßerfon fofort für eine ©d)äf}ung feined gangen
innern 2ftenfd)en gu nehmen. ®agu ift biefe ^Rangordnung Biel gn Berftänbtich,unb «enn bie Seljrer ed Berfäumen lönnten, in einem foldjen j$aße bad nötige ©egen-
ge«i<ht «irfen gu laffen, fo «ürben ed unfehlbar bie ©d)üler thun. @d ift nicht gerabe
etmad fo ©eltened, baß ein minberbegabter ©d^üler, ber ftch laum über bie unterftenißlähe erhebt, bod) bad Vertrauen unb bie Teilnahme ber Slaffe in h°h era ®rabe
genießt, unb baß biefe 93e«eife ber Slditung bem gerabegu Berfagt «erben, ber feineguten Seiftungen burdj ©harafterfel)ler in ©djatten fleßt. ®urdj ihre ©eredjtigfeitfchneibet biefe Rangordnung aud; gtoifdjen Seljrern unb ©djülern ben gangen erbarm--Iidjen Sleinljanbel mit perfönlidjer ©unft unb aße Wühlerei um btefelbe ab, unb machtbad reine ©olb ed)ter Siebe gu einer 2Bare, bie ehrlid) geboten unb gefugt «irb.®iefe echte Siebe «irb ed ben Schülern ber obern Ißlätje mit gangem Srnfte nahe gulegen «iffen, baß Bon bem, bem Biel gegeben ift, aud) Btel gefordert «erbe, «irb fid)aber auch mit ben fdjmädjern ©djülern über bie Hetnen ©iege, «eiche bie Ireue er=rungen hat, um fo herglidjer gu freuen «iffen. @o bietet biefe Rangordnung mehr,ald jebe anbere, bie ©ernähr, baß bie Entfaltung bed ©jrtriebed eine gefunbe bleibe.
®ie ©ntoürfe gegen bie Sofation, «eiche Bon ber prafttfd)en 2ludfül)rung ber©a<he audgehen, lenlen gunächft unfere Slufmerffamfett auf biefe felbft.
Sei Seantmortung ber grage, auf «eld)e SBeife bie Rangordnung geljanbhabt«erben müffe, lann immer nur «ieberum oom Unterrichte felbft audgegangen «erben.SÜöirb bie Solation aber im Sntereffe bed llnterrid)td empfohlen unb foß fie gang inben ®ienft bedfelben treten, fo barf fie bie Soraudfefsungen, auf benen ber Unterrichtberuht, nicht aufheben unb muß fid) bem 3«ede ber ©djule überhaupt fo enge «temöglid) anfchließen.
®ie ffrage, ob bie Sofation nad) ben eingelnen j$äd)ern eine oerfdjiebene, ober