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6 (1885) Philologie, klassische - Reform der Gymnasien
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SRätfel.

Unterhattunggmittet, bag, menn eg gut gepanbhabt mirb, leidster unb natürlicher binbetunb feffelt. 233ie unentbehrlich ift eg für bag Söfen öon ißfänbern, meid) guter ©tfaf}für tofeg ober fabeö ©efdjroäh, mag gibt eg 33effereg, um batb in fd)lid)ter Sßeife bie©elfter ju prüfen, batb ben Sungenoerfdjloffen unb troijig", ben »ierjehn=, fünfje^n=jährigen mit ihrer fchüdjternen SBtöbigfeit, ben SDSunb aufjufd)tießen unb offener Weiterleitjugänglid) $u mad)en! @g fod bemnadj bag ©. 591 in betreff ber ©djule ©efagtenidjt fo oerftanben merben, alg h a ^ e ^ et £eh rer unb ©rjie^er fein Sicht unter

ben ©djeffel ju fteden unb bürfe ben SßätfeXtrieb ber beutfdjen Qugenb unb ihre Slntageju 3ßih unb tpumor ganj ungepflegt taffen. Slber aQeS h at feine 3^» unb auch,menn bag SRätfelfpiet außer ber ©d)ule getrieben mirb, h fl t man vor jmeierfei fiep juhüten. (Die ©ad)e barf in feiner SBeife einen pebantifcfjen Slnftrid) erhalten, trag nidjtallein gefc^ie^t, menn nid)t bie rechte $eit eingetjalten mirb, fei eg baß man ju langefortmadjt, ober menn man mübe unb fdjtäfrige .Buljörer ßor M h a * Di3er uuctj foldje,bie eben juft in anberer SBeife ftch ju unterhalten münfdjten, fonbern ganj befonbetg,menn man irgenbmie entbehrlidje (Erörterungen einmifd)t, erftaren rnill, marum bag unbbag fdjön, mitjig, geiftreidj fei u. bgl. 3ßie bei alter ißoefie taffe man ^ter ßor altern,fomeit eg immer thunticb ift, bie ©a<he fetbft mirfen. diodj fchtimmer ift aber einjmeiter Mißgriff, menn man ftd) im ©toff bergreift unb babei entmeber bie gaffungg=fraft ber SJiehrjaht ber Slnmefenben nicht in 9ved)nung bringt, ju fd)toere, oietleidjt auchju leichte Stufgaben ftettt, ober aber bie einen Zöglinge gegen bie anbern in ©djatten ftetlt,fo ober fo bie ©cpmächeren befdjamt unb entmutigt, ben begabteren aber jur ©tetfeitberautaffung giebt. 3fm (Durd)fd)nitt müffen atfo, einjetne Slugnat)men abgeredjnet, bieStufgaben fo gemähtt unb georbnet fein, baß bie 3u£)över nadj ihrem 5D?ittetfd)lag mitSuft unb Siebe folgen unb bie Söfungen finben fönnen, bie natürlich bcnfetben möglidjftcoräuenthatten finb. ü)ian mähte baher umfcdjtig georbnete ©ammtnngen, meldje bieStuflöfungen in befonberen fpeften bieten, bie fo gut atg möglich nad) SltterSftufen ge=orbnet finb, unb metchen eg nicht an bunter SIbmedjglung unb SDSannigfaltigfeit fehlt.(Denn eben ber festere Umftanb ift notmenbig, nicht bloß um adeg (Ermübenbe ferne juhatten, fonbern nod) mehr, meil ber eine ber Slnmefenben in biefer, ber anbere in jenerStrt feine befonbere ©tarfe h«t, unb meil namenttid) auf biefe Sßeife adern S!Biffen8=hochmut am beften oorgebeugt mirb, menn er erfahren muß, baß manchmal ber gemeinetjjaugoerftanb unb SJtuttermih ihn mit ad feiner ©etehrfamfeit aug bem gelbe fdjlägt.

2Bei( eg, mie fchon bemerft, päbagogifd) notmenbig ift, baß aud) hier feine 3luf=gaben geftedt merben, metd)e nicht bie dtfehrjaht ber Slnmefenben ohne §itfe töfenfann, möchte eg bebenflidj fcheinen, irgenbmetche 9fätfet ju fteden, bereu Söfung oftnur burd) einen gefdjicften gunb unb (Sinfad ober eine jufädig befannte 9fotij möglichift, mie mir bag bei einer ÜJlenge ber botfgmäßigen, oft tappifchen (Jtätfelfragen fehen,j. 33.metcfje gifdje h a ^eu bie Stugen am nädjften beifammen?" (®ie fleinften), ober:2Bo mar bie SBelt am engften?" (3fn ber Slrche), ober:Äaifer (Earolug htt einen§unb, bem gab er einen dtamen aug feinem SDSunb, Sttfo hieß ®aifer (Earotug fein§unb: SBie hmß ^er §unb?" (Sttfo). @g finb bertei Dtötfet mehrjurn Sadjen, atgjum fftaten, unb moht bem, ber mitlachen fann", mie ein 9tecenfent bon ©imrodg33u<h treffenb fagt. (Eben barum aber bürfen audj foldje ^äuje nidjt abfotut augge=fdjloffen merben, um ber Weiterfeit miden, bie fie jeberjeit in ßinberfreifen erregen.(Doch hi et Ccr adem ift DJfaß unb 3ml notmenbig unb barauf ju achten, baß nichtju oft fotch ein ©cherj mituntertaufe unb bie ©acbe nidjt gar* ju tod merbe. ©imrodgSammlungen finb atfo in biefer .jpinficht mit Umfid)t ju oermenben, menngteid; bieneuefte Sluggabe einen früheren Mißgriff faßt ganj befeitigt unb adeg fitttich Slnftößigeunb ßmeibeutige auggemerjt h«t.

(Dagfetöe ift ju fagen in betreff ber grage, mag son fßätfelbüchern ju hden fei,bie ganj befonberen £meden, ber görberung gefdjichtlicher, geographifcher, fitttid)=retigiöfer,bibtifcher ^enntniffe, ju bienen beabfi^tigen, mie mir beren oiete hüben. S)enn an unb