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Prüfungen. fölntitrttfitöfmifintg,
uneermeiblidjen ju befdjränfen, fo liegt baS großenteils in ferner fpanb. 3Iber freilichDarf man bann 5 . 23. nicht in bern ©eginne ber fdjriftlidjen 9K.=ißr. ben toillfommenen2 J n laß finben, alle forrefturen, ju benen ntan fonft üerpflidjtet ift, einjuftellen unb bengertgang ber Seftüre eines fdjtoierigen ©djriftftellerS ju fixieren, «eldjer eine forgfameVorbereitung audj »on feiten beS SeljrerS »erlangt. ©effer läßt man »on bem 3eit=punfte an, »0 bie münblidje ißrüfung Beginnt, int regelmäßigen Unterridjte bie ^Repetitionenbeginnen, ber eigentliche ®urfuS feilte bann Bereits aBfeloiert fein.
13. Sßenn enbXidh »on Sehrern nnb beren fdjlecht informierten Jamben i n f eT 5 in =toefen^eit eines Sommiffärd bei ber 50i. = iPr. ein baS ©rüfungSfoHegium tiefftänfenbeS, bie Autorität beS£el)rerS bei ben Spülern fdjlimm beeinträdjtigenbeS SJiißtrauenin bie traft unb ©efäljigung, in bie ©etoiffenljaftigfeit unb ben reblidjen 2 Biüen ber Se^rerijefunben unb beSljatb bie ©efeitigung toenigftenS biefeS läftigen tommiffärS, toenn nicht bieber ganjen üR.=f|3r., geforbert toirb — „man hatte einen foldjen ja nidjt für nottoenbigbei 2lfcenficmSprüfungen" —, fo füllte man bocf) nicht toegen ber 2KBgIidj!eit, baß ein=ntal ein foldjer ©eauftragter ber ©taatSbeljBrbe enttoeber gar nidjt befähigt baju er-fcheint, ben Auftrag augjufüljren, ober baß berfelbe in ber 2luSübung feiner ©efugniffebenjenigen Saft, biejenige Silbung unb rücffidjtSüoHe ©eljanblung »ermiffen läßt, aufroelcße bie Seljrer unter allen Umftänben einen tooljlöegrünbeten 2 lnfßrud) haben, bieganje Einrichtung »erbammen tooüen. 2Ber ein üftanbat annimmt, ber hat bie ißflidjt,[ich gegen ben ÜJianbanten auSjutoeifen. ®arin fann feiner eine ©eeinträdjtigung feinerperfönlicljen Freiheit, feiner amtlid)en ©elbftänbigfeit, feiner Seljrertoürbe feljen, toennber iOianbant »on feinem Sledjte ©ebraudj macht. 2lHe ©taatSbiener unterliegen einerKontrolle: ber fleißige, forgfame, fattelfefte Seljrer fürchtet biefelbe nicht, fei eS baß fie inber ©eftalt eines bie. 2lnftalt befudjenben gremben »om jgadj ober beS bie f'eftionenbefudjenben unb bie ©djüler felbft eyaminierenben ®ireftor 8 ober ©djulratS ju ibm inS3 intmer tritt. 3 h m get»äl)rt fie ©efriebigung, ibm fann fie bei ben ©djülern feinSntteldjen »on Slutorität enthielten. 2lber freilich finb toir nicht bagegen, toenn bieSnftruftion bie ©efugniffe beS tommiffärS in getoiffe ©djranfen toeifl, toofern bamitbie ©ebeutung berfelben nicht gefdjtoädjt toirb. ®a»on unten § 22 . §ier toollen toirnur bie 21nfid)t nieberlegen, baß eine S0i.»ißr. nad) einem fRegulati», toeldjeS einentommiffariuS mit auSreidjenben ©efugniffen auöfdjließt, bie SDZübe unb 3eit gar 'nichtteert ift, toeldje barauf »ertoenbet «erben muß, abgefeljen ba»on, baß eine foldje, auS»fhließlidj in bie fpänbe ber Selber gelegt, gu leidet nur ju einem biScipünarifdjenÜKittel begrabiert toirb. Sine folcbe beftanb früher in turljeffen. ©gl. § 15.
14. ©0 jahlreicf) aud) bie ©egner ber 2R.=^3r. aus ber ©djulmelt fein mögen,großer ift {ebenfalls bie galjl bet fjreunbe unb jfrürfpredjer, «eiche fie bis aufbie neuefte 3eit gefunben bat; e§ toäre fonft auch S an 5 unmöglidj, baß fid) bie 3nfti=tution bisher hätte halten fönnen. ©elbft toenn toir bie Selber abjiehen, „toeldje, bafee e§ ju einer perföntichen, lebenbigen, ftetig toirffamen, fittlidjen unb geiftigen 2 lutoritätbei ihren ©djülern nicht bringen fönnen, als ©urrogat bafür baS ©djredmittet beSSdjuleyamenS nidjt entbehren mögen", ober bie ©timmen, „in benen fidj mehr ©innfür eine äußerlich aufjeigbare unb für äußerliche ^toedt ertoorbene ©ilbung auSfhridjt,als für eine foldje, bie in freier ©elbfttbätigfeit jurn innern Seft| getoorben", bleibenber getoidjtigen 2lntoritäten genug. 2Bir nennen ©urlitt, ©djleiermadjer, %. 21. SOBolf,fperbart, gidjte, ©enefe, ©unfen, SRoth, SRüfceH, SDilthep, SJiager, ©cheibert, Slaffen,Sanbfermann, SDietfch, §o<hegger, ©onih, ^ohlraufd), SBiefe, Krüger, ©pengel, Soufin,©äumtein: alles tarnen beS beften ^langes. 9?ocb h“t feine beutfdje Regierung fietoieber abgefchafft, obtoohl infolge ber 2 lnflagen jahtrei^e ©utadjten eingejogen toorbenfinb, fie ift »ielmehr feit 1874 als eine ©ebingung unb golge beS ©eltungSgebietS berbeutfdjen SDiilitär = Srfafeinftruftion »om 26. fOfärj 1868 überall anerfannt toorben.Selbft biejenigen, «eiche auf ©runb langjähriger Erfahrungen bie SDfißgriffe lebenbigfalbem fönnen, «eiche fich an befteljenbe harte 9iegulati»e, noch mehr an bie