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3iiftttut§crjicl)imn.
©djule unb fpaug fid) nidjt ju begnügen unb baS Sinb bent burdj nidjtg ju erfefeenbeu©egen beS gamilienlebeng 511 entnehmen, ift unter folgen Umftänbcu eine äußere 9 iö=ttjigung nodj nid)t oorhanben. SDicfe tritt erft bann ein, wenn ©Itern, bereu Sinberben Unterridjt non Stnftalten, tute bie flutest genannten, bebürfeu, oon biefen jn tueitentfernt, auf bem ganbe woljnen. 3 n foldjcn gälten fragt e§ fid) nun, ob bie gatnilicBcrfudjen foft, ben fel)lenben ©djulunterridjt felbft 31t erfe^ett nnb bie ©djule gleidjfautin fid) auf3uueb)inen; ober ob umgefeljrt bie ©djule ßaffenber babjenige gamilieuleben,in welches baS Sinb auS bem elterlichen eintritt, in iljre 9 tat;e jiet;t, ober gcrabejufelbft unternimmt, il)m baS elterliche fcauS 31t erfefcen: beim baff ber gögling ganjoffne bie l;eilfame 3ud)t eitteS gamilienlebeng, ober wenigftenS einer nicht bloß in ben©djutftunben, fonbern aud) in feinem übrigen geben auf ilm einwirfenben oätertidjenluctorität eyiftire, baS fefct eine ©elbftäubigfeit oorauS, tuie fie nur ba oorljanben ift,wo eigentlidj bie Srjietjung im engeren ©inne iljr 2 Berf bereits beenbigt tjat. ®a nunber eigentliche ©djwerfunet ber Ergießung bod) in ber gamilie liegt, fo fdjeint jene erftcÜtuSfunft am näd)ften 311 liegen, wouad) man alfo ben ©djulunterridjt unb ben ßäba=gogifdjen ©inftuß beS getjrerS in bie gamilie fyereinjugieljcn fndjt. @8 entfielt fo bie§ofmeiftereräieI)ung. Slber gang abgefeljeii baoon, baß nur in ben wenigftengatten öfonomifdje unb fonftige SSertjältuiffe ben gamilien geftatten, biefe SluSfunft 311treffen, fo ift eS and) unter ben günftigften 35 ert)ältniffen fe^r fdjwer, ben richtigen SJiann3U finben; eS ift für bie SSielfeitigfeit ber ©ntwidlung beS Zöglings nad)tljeilig, fortmätjrenb nur bem ©inftuffe eines unb besfetbcu getjrerS auggefe|3t 3U fein; eg ift fürbag eingetne Sinb ermübenb unb erfdjöpfenb, wenn eg, fei eg aud; nur für wenige©tunben beg £ageg, oon bem geljrer fortwäljrcnb in Slttjem gehalten wirb, oljne oonfKitfdjülern abgelöSt 3U werben; unb baS ©djtimmfte ift, baff it>m bie oorbereitenbeUebnng, in einer größeren ©emeinfdjaft 31t leben, entgeht. 2 Bcnn nun in ben meiftengatten ber guerft angebeutete ©runb Slnlaß geworben ift, baß man bie entgegengefefeteStuSfunft öorgog unb baS Siitb lieber bem elterlidjcn §>aufe entnahm, fo muß man auSben julebt angeführten ©rünben auerfenuen, baß aud) in biefem gatte bie 9 Joth jur£ugenb geworben ift. ®aS itlatürlidjfte ift nun, baS Sinb einer tüchtigen gamilie 31tübergeben, bereit ©teltung unb gebenSweife ber beg elterlichen fpaufeS äljnlid) ift, unbcd hat biefeg nicht bloß oor bem eigentlichen Softhaufe, welches barauf eingerichtet ift,mehreren Zöglingen, bie in bem gleichen gatte finb, äßolfnung nnb Soft 3U geben, benSorjug, weil Ijier aud) bei bem heften SBitten ber ßäbagogifdje ©efidjtgfHinct 311 leidjthinter ben ofonomifdjen surüdtritt; fonbern wir nehmen feilten Sluftanb, für einen fonftwohlgearteten Snaben jenes SBer'hattniS felbft bem geben in bem .jpaufe beS 2)irectorSober eineg anberen geljoerS ber «Schule, welche er hefudjt, oorjujiehen, weil nur unterbefonberg günftigen äkbingungen bie an fid) ebenfo hetlfame, als natürliche ©djeu oorbem geljrer bie wünfdjenStoerthe Unbefangenheit ber ^Bewegung beS SinbeS in ber ga=mitie nicht beeinträchtigen wirb. ülnberS ftettt fid) bie ©a«he, wenn ber j^S^mS eineftrengere unb forgfältigere ßäbagogifdje geitung unb Ueberwadjung bebarf. 3 n btefentgatte geljört er unter bie geitung eineg StlanneS oon ßäbagogifdjer 33 ilbung unb @r=fahrung, eines fßäbagogen oon gad); unb ba fid) nicht immer ©etegenljeit finben wirb,ihn bei Sirectoren ober get)rern in ber angegebenen IZÖeife unterjubringen, aud) bereitgeljaufte tBerufSttjätigfeit, ober bie Ueberfüttung ber öffentlidjen ©djule ber erforberlichenUeberwadjung im tjäuslidjen geben unb in ben geljrftunben Ijinbertidj fein fann, fotaten für foldje gälte fachgemäß ißriüaterjiehungSinftitute ergänjenb ein,welche ©djnle unb gamilie ooHftänbig oerbinben, inbem fie fämmtlidje ©djüter als©lieber in bie fo erweiterte gamilie beS ÜDirectorS aufnehmen, wenigftenS auf bieferSerbinbung wefenttich berutjen, mögen fie aud) einzelnen §ogfitantcn in größerer obergeringerer gat^ bie ©hmtaaljme an ben Uuterridjtgftunbcu beS UnftitutS geftatten.Einem foldjen Snftitute ben 3^Ung 3n übergeben, wäre biefem nadj eine wirtliche 9 tö=thignng nur ba oorljanben, wo bie gamilie fid) 3U fd^tuach fütjlt, [bie ©rjiehnng einesSüibeS 3U tjanbhaben, 3umat wenn biefeg infolge feines SfatureüS ober einer oorauS=