156 ©ymttaiiuM, feilt Scrfjältiiiö junt (ffjrtftetttfntm k . ,g)aI6taggfrijuteu.
bed SBitlend, beffeit ©djranle unb beffen Freiheit am Soangelium gemeffen werbenfüllte, galt unferem Suther ald fern unb ©tern alter tpaud= unb ©djulerjiehung, bietüchtig machen will für bad Sehen in ©taat unb tirdje. Stod) Idente fennt bad undftammoerwanbte Sngtanb, wo bie Sntereffen bed praftifcfjen Sehend nie! mehr nocf)ald Bei und Slnfprud) machen tonnten in ber ©djute Berüdftdjtigt ju werben, feineanberen ßwede ber Silbung für bie fßraj'id, ald Energie bed f>anbelnd unb fünftige©etBftänbigfeit bed Sinjelnen im Sehen unb im 33eruf. ©er Sugenb Siehe jur 2Sahr=heit einpflanjen, it)ren SBitten jur ©^arafterfeftigfeit Bitben, bad trifft in ber englifdjenfpäbagogif für bad fjraftifdje Sehen Bilben. ©er proteftantifdje ß^arafter ber @d)itleforbert mit 9ted>t eine 33ilbung für bad Sehen, aBer fidjerXid^ nicht für bad Sehen, badim flüchtigen StngenBIid genoffen wirb unb beffen ©flaoe man wirb, wenn man iJfmbient, fonbern für bad im Sidjte bed Soangeliumd oerflärte Sehen, bad fo wie ed feinenUrfprung aud ber Swigfeit hat, aud) in bie (Swigfeit münbet.
geilanö t. — Sie»- burdj 8. SBiefe*). ,
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§aöfnd)t, f- ©parfamteit.
|)ärte, f. Srjieljer.
|>aU)ta(|$fd)uIcn finb biejenigen ©djulen, beren unter Sinem Sehrer fteljenbe 2tB=tljeilungen oon einanber gefoubert ju oerfdjiebenen feiten unterrichtet werben, ©erStame fommt oorjugdweife in ißreußen oor. ©onft werben biefelhen ©djulen Staffen=fluten ober, wie in SffiürttemBerg, ©djulen mit SIBt^eiXungduntervicE>t genannt. tirfdjim beutfd)en SSotfdfdjuXredjt unb in £>ergang’d päbagogifdjer 9teaXencljBtofjäbie 2. Slufl.2lrt. ©affen Bejeic^net biefed ©hftem atd ©hftem ber ©onberclaffen, ohne jebod) biefenSiamen auf SIBtheilungen, bie unter Sinem Setter flehen, ju Befdjränfen.
®ie ©rennnng ber ©chulen in einjelne fethftänbige Staffen, bie fidj mit einanberin bie gefammte ©djuljeit ju theiten twhen, fleht im engften gufammenljang mit bengortfchritten, wetdje bie neuere 3 e iX ün ©ehiete ber SJtethobe gemacht Ijftt, ba, je grünb=lidjer unb metljobifcher ber Unterridjt würbe, befto mehr bad fBebürfnid entftanb, aufbie 3dfd ber tinber nnb ihre fßerfdjiebenheit nach fjrahigleit unb tenntniffen Stüdfidjtju nehmen, wafjrenb man früher, fo lange auf ein georbneted, regelrechte^ 3Sorwärt8=fdjreiten ber ©efammtheit weniger Sßertlj gelegt unb bad einjelne tinb mel)r für fid)ind Sluge gefaßt würbe, biefe Momente weniger in bie äöagfdjale legte, ffnbeffen warbie Stiidfidjt auf bie Unterrichtdmethobe nidjt bie einjige, bie für bad £>albtagdfd)ulfbftemgünftig ftimmte, fonbern ed traten ihr noch mehrere anbere ©rünbe jur ©eite, oon©inter unb ßerrenner an Bid auf bie neuefte 3eit, bie Stücffidjt auf bie erjietjenbe©hätigteit bed Sehrerd, auf bie geiftige unb phbfifdje Statur bed tinbed, auf bad 33er-tjältnid bed §aufed jur ©chule, auf bie öfonomifdjen tlmftänbe ber Sehrer unb ®emein=ben. 3m biefen Sejiehungen wirb oon ben greunben ber £)alBtagöfd)uleinridjtung jurSegrünbung itjred ©a|ed, baß ed jwecfmäfjiger fei, ben tinbern in geteilten ©chulenweniger, etwa 3, atd in ungeteilten 5— 6 ©tnnben Unterricht ju erteilen, 1) oorallem Behauptet, Bei einer größeren 3 a h! B °u tinbern, wie fie bie ungetheitten ©chulenin ftdj fc^tießen, namentlich oon tinbern üerfd)iebener ütlterdftufen, leibe bie 3lud6it=bitng ber ©djüler, fowoht in formaler atd aud) in materialer Sejieljung 9?ott>, benna) ber Sehrer, ben einzelnen tinbern ferner gerüdt, unb feine traft unb ©ijätigfeit
*) Sch Babe im allgemeinen nur für meine Stufgabe gebalten, fotdje Stbänberungen unb @r=günjungen uorjunebmen, weldje nach meiner tteberjeugung Dr. t. @. £eilanb fetbft, wenn erbie jweite Stuflage erlebt batte, nach ben injwifd)en ueränberten SSerbaltniffen unb ben (Srgebniffenneuerer Itntcrfudjungcn oorgenemmen haben Würbe, wenn aud) »ietteicbt in anberer Sorm. 3nber .fmuptfadje ift alfo ber Sluffa^ bie Strbeit be? elften Stutorb geblieben. 2ß.