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Echinorhynclius — Gtcfjo.
opsideae (XIX. 5), jtenilid; große biftelavtige Sßflan»5 en mit geteilten, ftad£jeltg_ gegähnten SBIätternu. fugeligen, am Eitbe ber Stfte einäetn fte^enbeu3 ufammeitgefe( 3 ten Söpfeit mit weißlichen Slumeu«fronen u. blauen «Staubbeuteln. Stvten (meift in©Europa eiuheimifch, bisweilen in ÜRitteleitropaoerwilbernb): E. sphaerocephalus L. mit britfig«äottigetu Stengel, oberfeits {urgborftigen, fieber»fpaltigeit SBIättern; äußere Hüllblätter, mehr alshalb fo lang als bie inneren; Haare beS Haar»fetches fajt bis jur Spi^e Bermacpfen; in ber(üblichen Schweig u. ©teiermarf. E. Eitro L.mit unterfeitS Weifjfilgigen, boppelt fieberfpaltigenSBIättern; ändere Hüllblätter faß breimal fütgerals bie inneren; im fiittorale. Sitgter.
Echinorhynchus, fo B. W. fira^er; f. b.
Echinospermum Sw., SPflangeugatt. aus ber (yam.ber Borraginaoeae-Cynoglosseae (V., 2 .), eilt*u. zweijährige spflaujen mit aufrechtem, oberwärtsäfügem Stengel mtb enbftänbigen, loderen, Siel«blütljigen, beblätterten SSlüthenwidetii; SSlmnen«frone mit furger (Röhre unb ötljeiligem Saume;iflaufeu breiedig, am SRanbe mit 1 —3 (Reihenwiberhafiger Stacheln befehlt; eine aufüRauern u.trodeiten tßlä^en gientlich häufige 3trt ift: E. Lap-pula Lehm, (foitft Myosotis Lappula), mit rauhen,fangettförmigen Slättern unb blauen SBlüthen.
Engter.
Echinus, 1) ($ool.) f. Seeigel. 2) _3 m alt«griechifchett ißtoceßwefen eine Äapfel, in ber bieBon beibeit Sßarteien gefamntelten SBeweiSmittelnerftegelt bis jum (Gerichtstage aufbewahrt würben.
3) gwei alt*gried)ifche Stabte in Slfarnanien unbSPhth' ot ' § (jefJt Sldjina) am ÜRalifdjeit ÜReerbitfeu.
4) Qn ber autifen SBaufuuft ber conbeye SBiertel«fiab (auswärts gebogen). Er hat als Bolle ÜRaffegebaut, ben Eljarafter beS Kragbareit, 3 . SB. am©äulencapiteE, wo er über bem *§al§ beS «Schaftesheraustritt tt. ftdj feffelartig nach oben erweiterndbie ÜfbafuSplatte aitfitimmt u. mit bem EierftabBergiert ift. (ym jon. Eapitetl tritt er hinter benSBolttten ptrüd. gür ben SRinnleiften, Sima (bieSBafferrinne an ber Sachtraufe) angewenbet, weitherim Innern hohl ift, h at er ben ©harafter beSin ftd) ätufitehmenS, ebenfo auch bei «Schalen.
Seljfcftt.
®cf)i(|uict; (fr.), 1) Schachbrett. 2) $n eiiti«
? en Bänbern (bef. graitfreid;) fouft ber Harnt füröhere ©erichtshöfe. 8 )<©cbat}fammer. 4) (Sriegsm.)Schachbrettförmige ®ritppenftel(itng, bei ber bieeinzelnen ®rttppentheite in mehreren Sinien (®ref=fen) fo aufgeftellt finb, baß gwifcheit beit etugelnenSteilen eines (EreffeitS gnterBaüe bleiben, aufwelch festere bie SEruppeutheile beS folgenbenSreffenS gebedt finb (Bgt. SDurchgie^eit).
Echtum Tourn., SR atterfopf ; ipflangengatt. ausber gam. ber Borraginaceae Litliospermeae (Y.1.), mit glodiger ob. Bon ber33afis aHmählich er«Weiterter, ungleich fünflappiger SBlumenfrone, ohneSchlnnbfchuppen unb mit freien Staubbeuteln;^laufen ber gntdjt eiförmig ob. freifelförmig, mitbreiediger, fladjer ©runbßädje aitffi^eitb. Slrten:E. vulgare L., ©emeiner (Ratterfopf, furj«haarig, mit eiugeftreuten längeren, auf Sitötchenftehenben Haaren, fttsenbeu, fchtual laugettlidjen,am ©ruitbe abgerunbeten SSlättern u. furgen, 31 t
einer fchmaleit SRiSpe Bereinteu SBideln, bereuSBlüthen mit einer furgen, Bont Selch überragtenSBlumeufroneuröfjre nerfeheit ftnb; fehr Bcrbreitetan ffiegräubern n. auf wiiften (ßlätjeu. E. plan-tagineum L., Bon fteifen Haaren bid;t befleibet,mit langettlidhen, am ©ruitbe herdförmigen Stengel,blättern, Berlängerten SBideln u. größeren SBlüthen;in ©Europa. Siegler.
@d] 0 , Sßerfonification beS SBiebethallS, ttad)Dnib in ber griechifcheit SRpthotogie böotifdjeSRpntphe; wußte eiuft Here, als biefelbe beit QeitSunter ben SRpinpheit 31 t überrafdjeit gebadße, bitrdySpiaubereieit fo lange anfguhalten, bis jene ent«flohen Waren; gur Strafe beraubte Here fie berSprache, baß fie mir noch bie lebten Sorte Sin«berer wicberljoleit foititte. Ein aubcrer ÜRptbuSfagt: aus Siebe 31 t (RarfiffoS, ber fie floI), ßhmanbfie gramboll ba!jiii, baß nichts als ihre Stimmeübrig blieb. SHefe.*
, ÖPhbf), SBieberhaü, baS SBieberer»Hingen eines Schalles, ber, burd) eine iit geböri«ger Entfernung non feinem Urfprunge befin'blidjenglädje gitrttdgemorfeit, als ein neuer sweiter, bemurfpriinglichen fehr äfjnlidjer ©djall 31 U 11 Opr 3 U*rüdgeführt wirb. SReiß ift bie gurüdwerfeitbeg!äc|e hart uitb eben, 3 . SS. eine üRauer, bod)föniteit aud) unebene glädjeit, wie ein ffialbraub,ja fetbft Soffen, eilt E. ergengen. SScbiiigititgeines E=S ift eine gewiffe Entfernung ber gitvüd=werfenbeit gläclje Bon bem SluSgaiigSpunfte beSSchalles. ®er ©chall legt in einer ©ecuiibe einenSBeg non etwa 330 m 3 uriid. fyit einer Secunbeföitnen aber höchßenS 9 Schalle uuterfd;ieben wer*ben; folglich wirb ein E. einen Schall wieber*holen föniteit, wenn ber Schaß in ber (jmifcheitgeitmenigftenS 36 m gitrüdgulegeit h«V wenn atfo bieEntfernung feines StuSgangSpitnfteS Bon ber re*flectirenben gläche (welche ber Schall hin 11 . surüd,alfo gweimal burchläuft) miitbeftenS 18m beträgt(einftlbigeS E.). Um eine Silbe bequem aitSsu*fprecheit, braucht man wenigftenS Vs ba berSchaß iit biefer Qeit 66 m, 33 hi« u. 33 gurücfburchläuft, fo gibt eine 33 m entfernte glädje eine©ilbe beutlid) gitriid. fjft bie Entfernung 2 , 3, 4ic. mal fo groß, fo fann man 2, 3, 4 tc. ©iibett aus*fpredjen, elje bie erfte jurttctfommt (2*, 3«, 4 je.«jilbigeS E.). bagegen bie genannte Entfern»ung 3 U fleht (weniger als etwa 17 m), fo fließtber 3 urüdgeworfeite Sd;att als bloßer fRa^hattmit bent SSorljalt jufammen. Eilt mehrfachesE. entfteht, wenn ber ©chaß Bon mehreren ?ßunf-ten Boit ungteidjer Entfernung aus 3 iirüdgeworfenwirb; ober wenn 3 Wei einanber parallele SBänbeeinen gwifd^en ihnen erzeugten Sd;aE wieberholtgegeneiitaitber reflectiren. E*S Bon 10—I2mali=ger SBieberhoIitng ftnb nicht feiten. ®aS merf»wttrbigfte mehrfache E. iß baS in ber ©illa Simo»netta bei ERailaitb burd) jwei einanber gegenüberliegenbe glüget erseugte, baS ein SBort 24—30ÜRale, ja einen ß5iftoIenf<hitß etwa 50mal wieber«holt. Ein nterfwürbigeS mehrfaches E. ift fernerbaS ant Sitrleifelfen bei ©t. ©oar, welches mehrere®rompetentöne einige ÜRale uacheiitattber, einengliittenfdptß SbettbS bei ruhiger Suft angeblid) bis20 tnal wiebergibt. ®aS E. 3 U SRofeneath in ber©raffdhaft Slrgple gibt 8 bis 10 Xrompetentöne,