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Bd. 6 (1876) Decent - Eckstein
Entstehung
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SDccEMatt Sccfc.

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git Kimen. Stuf bie ®. fommt bann ltodj bie hol*gerne ®edbeplanfitng. S'ft-

®e(fblati, 1) (Bractea, Sot.) aitd) Kragbtattgenannt, ifi baS Statt, in beffen Stufet eine Stützeftcl)t. SaS ®. ifi häufig anberS geftattet, alsbte barunter befinblidjeit Saitbbtätter, nteift fiirgergeftielt ober ftfeenb, Heiner u. einfacher geftattet,grillt ober gefärbt, tjänficj and) farbtoS 11 . fjäutig.2 ) ®aS bie digarre itmfdjtießenbe Statt, *)

$ccfc (Saufad)). ®ie ®. bitbet beit oberen5tbfd)luß eines StiaumeS in einem Sau. QI)r fommtim ©licberfpftem alter Saumeifeu bie I)erBorra=genbjte Sebeittung gu. .gebe Sauloeife, jebeSSaufpflent beginnt erft mit bebedteit fRäitmlidjtei»ten. ®aS eittfdjeibenbe Saljrgeidjeit beS ©pfteniSliegt baljer iit ber Otaumbecfe. ®iefetbe mirftjebodj Borbebiitgeitb auf beit ©ritnbptau gurilcf,u. fomit fdjtießt fte baS ftati[d)e Sriterion berSauiBcifeit ein. ©iefelbeit gerfatten, nad) liefenin ber ©eftonif (f. b.) bargetegten Stufdjauungeit,in 3 §auptabtheiluitgen:

I. ®aS ftatifd)e Serljatten ber ®edengtieber ifiauf retatiBe geftigfeit (©urdjbieguugSfeftigfeit)bafirt. Slittif e Saittunft (§otg> it. ©teinbalfeu»beden). II. ®ie S»nglieber incrbeit auf riid»wirtenbe geftigfeit (©ntdfeftigfeit) in Stnfprudj ge»nontmeit. Saufuitft beS SKittetalterS (®e«wölbte ®»n). III. Sei ben tragcnbeit Stetten ber®. wirb aitcfj abfotute geftigteit (Qugfcftigfeit) beait»fprud)t. S a it f u lt ft b e r n e lt e ft e it 3 e i t (®«n mit6ifen=©onftructioneu). StBie für bie ©ntwidel«ung ber gefammteit Saiifuitji, fo liefert bie®. and) für bie ©oitftruction jebeS einget»neu Sauwerfes baS roidjtigfte üDiomeitt. ®ieS*itgtieberuitg gibt bei bent Qsntimtrfe beS©aitgen ben SlitSfdjlag. ®ie 3iaumbede bteibtbaS 3^ altes wertttjätigeu ©trebeitS. ÜKan utt»terfdjeibet ®«tt iit Segug auf ©onftruction it.äußere (SrfdEjeinung.

1) Sonftruction ber ©=it. ®ie®»n btlbeitgewöfjnlidj gttgleidj beit gußboben beS barüberliegenbeit 9laitmeS; gmreiten jebodj ift ®adj it.®. eins (g. S. beim ©reppenljaufe beS neuenäftufeitntS in Sertin, bei einfadjen ®orffird)en).®ie ®»it werben getragen burdj bie Sänbe oberburdj ©tüfseuftelliuigen (©fiele, ©äuteu, tßfeiter).GrS gibt a) fleinerne ®«n: entweber ©teilt»batfenbedeu, welche aus einem ©tjftcnt Bon ftei«nemeit SäitgS» unb Duerbatfen beftetjen, bereu3wifd)citfelber mit caffettirten Steinplatten über»bedt finb (iit antifen Stempeln, @äuteul)alten u.Soggien autifer Sauweife), ob. fleinerne ®*it Bongefrümntter gönn. ®iefctbett Ijeifjcit, fobatb baSSKaterial auf rüdwirfeitbe geftigfeit beanfprudjtwirb, gewölbte S»it (}. ©ernölbe). geuer»fiebere ®=n (f. ©ewötbe) ftub po(igeilid) Borge»fcbriebeit für ©reppenijäufer it. ®urd)fal)rteu inftäbtifdjenSoljugebäuben. b) .fjotgb edeit. ®a§tragenbe ©erippe berfetbeit wirb burdj bie Satten»lagen gebitbet. ®ie StuSfüttuitg ber Saltenfelberheißt gwifdjeit»©. ©ebrodjeue .fjotgbeden tont»men ba Bor, wo ®. u. ®ad) Berbititben ftnb.Unterhalb berfelben ifi bie ©achconftructioit gaitgober tbeilweife fidjtbar (.ipäug» ober ©prettg«SerIe).©erabe .fjotgbeden gerfatten in: Satten-- (Stod»)®«n, fotd)e, wo Satten an Satten gereiht wirb.

®iibel»®«it, bei benen fdjwadje, auf ber unteren©eite behauene .fjötger (©itbetfjötger) entweberquer gwifchen bie Salten in galge eingelegt, oberber Sänge nad) gelegt werben, ©iub liefe fjölgcruic^t fo lang als bie Satten, fo werben fie' Bonbeibeit ©eiten auf eilt quer gwifdjeit bie SatteneiitgefpannteS §otg, ober auf eine Säitgenmaitb ge«legt. ©er Sitaum gwifdjcu ben ®iibelt)ölgern u.beit ®ietctt beS gttßbobettS wirb mit ©djutt ober©aub (©ägefpäite uid)t git empfehlen) auSgefiltltu. bie gange®. Boit unten mit8ättd)cn bcfdjlagenober berol)rt u. mit Satt ober ©ips gepult.Srettbeden. @S werben gehobelte, auch mol anben Sauten profüirte Srcttftiide quer gwifdjeit bteSatten gefd)oben, bie atsbamt ebenfalls mit pro«fitirtcit Sauten etwas über bie Srcttftiide l)crBor»ftetjen, ober e§ werben ber Sänge ttad) unter bieSalten gehobelte Srcttcr augeuagett u. über biegitgcit unterhalb Satten mit gegtieberten Sautenangeheftet; fotd)e ®»it nennt man, bef. wenn un»gehobelte Srcttcr u. teilte Satten über bie gugeugenommen werben, gcfdjalte ®. (©djatbeden).©ie werben bemalt, ober in natürtidjer garbe ge»(affen it. finb bef. auf bem Sanbe üblich. ©egenSeitung Bon Samte u. ©djatl miiffen jogenannte3wifd)eubeden in ber IKitte ber Saltcnbide aitge«brad)t Werben. ®icfe heißen gel)tbcdeu, ©djräg«böbeit, wenn fte aus Srettftiiden beftcl)eit, bie ingalge ber Satten ober auf an bie Satten gena«gelte Satten gelegt u. mit ©djutt bis gitr Sebiel»mtg bebedt werben. Sehmbedeit (SBeHerbedeit,StBiubelböbeit); f. b. Eattenbedeu, aitS fd)Wa»

d)en, 0, 3 dm bideu, 0, 6 dm breiten, nach oben etwasabgefdjrägten Satten, bie fo unten über bie Sattengenagelt finb, baß 0, 3 dm 3wifd)enraum gwifdjeitjeber Satte bteibt, weldjer mit §aartatt ober Stör»tet, mit §aferftroh Bermifdtjt, auSgcßopft wirb,worauf bie ®. mit ©ipsmörtel glatt gepult wirb;ber Särute wegen erljätt fie eilten ©djrägbobeu,ber bis gttr Sebietung mit ©djutt ober ©ägejpä«nen mit üatf oermifdjt bebedt wirb. SlitSge»mauerte ®»n. Um eine möglidjft feuerfichereStuSfiittung gwifcheit ben Salten gu erhalten, h atman bie 3mifch eur änme ber Satten mit SDiauer«fteiiten gang flad) auSgewölbt u. bie Satten nad)oben git fthwädjer gehauen, ober and) übered ge»(egt. ©litpfehlcnSWerth ift biefe Strt ®»it, befott»berS bie te^tereu, für ©tatlgebäube itii^t, wegenbeS leidjten gautenS ber Salten it. ber feljr fdjwie«rigeit 3teparatnren. ®ie b@Spie=S»n, erfüll*ben Bott bem ©rafeit bSSpie in ®outoufe, befte»heu aitS biinnen, auf bie ftadje ©eite hoppeltüber eiitanber gelegten gtiefen, welche in ©ipsgaitg flad) gemauert werben. ®ie eine Sogen»bede bitbeubeit Sogen werben wie eilte gerabeSrettbede mit fchntaten Sretteru, ober mit Sattenbenagelt it. gepult. Oft bringt man ©eftmfe(S«itgefimfe), entweber an ber ®. fetbji, oberunmittelbar unter berfelben, eine Unterftühung u.Serbiitbmtg mit ber Sanb bilbenb, an. SJtaitmauert fte, bef. weit aitSlabcitbe, entweber Bor,ober bilbet iljre gorm im SM)eit burdj an berSanb befeftigte Satten it. Srettftüde, benageltfte bann mit Meinen Sättdjeit, bewirft fie mit 2Jtör»tet it. gieht fte mit ©ips aus. Qht e StuSlabung|u. bie ibteitge ber ©lieber rietet ftdj lta^ ber