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festgesetzt. Seine Majestät nahmen deshalb den schönenGarten des Schützenhauses in Angenschein nnd begabenAllerhöchstsich gegen 2 Uhr in den festlich geschmückten Saal.An den Säulen desselben prangten die Wappen von Preu-ßen und Wehmar, diejenigen vom Herzogthume Geldern,
und zwar das alte mit den drei Mispelblumen und das
jüngere mit den beiden Löwen, dann die von den Geldern-schen Städten Geldern, Straelen, Wachtendonk und Viersen.
Weiter waren die Namen sämmtlicher heute zum Her-jogthume gehörigen Gemeinden im Saale angebracht. Aus
einer Estrade stand in Mitten von Blumen die Büste des
Königs. -Kränze und Gnirlanden vollendeten den Schmuck.
Die Königliche Tafel war ans einer Estrade zugcrichtct,«n drei anderen Tafeln nahmen die übrigen Festgenossen Platz.Rechts neben Seine Majestät nahmen Seine Königliche Ho-heit der Fürst von Hoheuzollern, links der kommandirendeGeneral von Herwarth-Bittenfeld Platz. Dem Könige gegen-über saß als Vertreter der Festgeber der Erbmarschall desHerzogthnms Graf von Hoensbroech, rechts neben diesemSeine Gnaden der Bischof von Münster, links der Oberprä-sidcnt der Rheinprovinz von Pommer-Esche.
Es nahmen im Ganzen 200 Personen am Essen Theil.
Das Mnsikeorps des 11. Hnsaren-Regiments spielte beiTisch mit bekannter Meisterschaft.
Das von dem Hofconditor Mosler aus Cöln besorgteEssen war gut, der Wein vortrefflich, die Stimmung ausge-zeichnet.
Um die Mitte des Diners erhob sich der ErbmarschallGras von Hoensbroech zum Toast ans Seine Majestät denKönig. Derselbe lautete etwa wie folgt:
„Das Jubelfest, welches die Bewohner des HerzogthnmsGeldern, hochbeglückt durch die Allerhöchste Gegenwart Ew.Majestät heute feiern, wird nicht allein in der Chronik des