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und deren Diener die Erziehung der Kinder erzielt werdenkönne. Ferner geruhten Allerhöchstdieselben zu bemerken,daß das Geschichtsbüchlein in den Schulen eingeführt wer-den müsse.
Sodann überreichte der Bürgermeister Herr Graf von Schmi-sing-Kerssenbroeck Seiner Majestät das erste reich gebundeneExemplar der eben im Druck vollendeten „Geschichte derStadt und des Amtes Geldern" von Friedrich Nettes-heim, wobei der König Sich nach dem ans Reisen abwe-senden Verfasser erkundigten.
Auch der Herr Oberpfarrer Schroeteler von Viersen über-reichte seine vor einigen Jahren erschienene „Geschichte derHerrlichkeit und Stadt Viersen."
Inzwischen hatten sich ans dem Rathhausplatze die Gil-den mit ihren Fahnen aufgestellt. Je fünf oder sechs Fähn-riche traten in die Mitte nnd schwenkten beiin Spiele derMusik in altherkömmlicher Weise ihre Fahnen. Seine Ma-jestät schauten dem eben so seltenen, als schönen Schauspieleaus den Fenstern des Rittersaales längere Zeit mit sichtlichemInteresse zu und begaben Allcrhöchstsich sodann unter demJubel der Bevölkerung auf den Platz zu den aufge-stellten Schützen, von denen Allerhöchster viele, insbeson-dere die Schützenkönige in leutseligster Weise anredeten, sienach ihren Verhältnissen und nach dem Ursprünge nnd Zweckeder Gilden befragten.
Hierauf fuhren Seine Majestät in Begleitung des Gra-sen von Hoensbroech nnd seines Gefolges nach dem SchlosseHaag, um die Frau Gräfin von Hoensbroech mit einem Be-suche zu beehren.
Um Vs l Uhr trafen der König wieder auf dem Rath-hause ein. Bon hier aus begaben sich Allerhöchstderselbe zuFuß, begleitet vom Fürsten von Hohenzollern und den übri-gen Festgenossen und von allen Seiten freudig begrüßt, dieGelderstraße entlang zum Hanse des Wirthen Franz Beurskens