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Sofort erwiederten der König vom Balkone herab mitklarer, volltönender Stimme: „wie cs Ihn: zu großer Freudegereiche, dieselben Huldigungen entgegen zu nehmen, die Sei-nen Vorfahren vor anderthalb Jahrhundert dargebracht seien.Es sei Ihm eine besondere Genugthuung, au dem Feste per-sönlich Theil nehmen zu können. Der Ihm zu Theil gewor-dene Empfang thue Seinem Herzen Wohl nnd sei Er vonder patriotischen Gesinnung Gelderlands überzeugt. Er hoffe,daß sich diese, namentlich bei den augenblicklichen Zeitverhält-nissen, erhalten und stählen möge. Er fordere alle Anwesen-den auf, dieses Land, diese Provinz, das ganze preußische Va-terland hoch leben zu lassen!"
Abermals stimmten Tausende in diesen Ruf begeistert ein.
Dieser Act, wie Geldern vor dem einen zweiten Wohlnie gesehen, bildete unstreitig den Glanzpunkt des ganzenFestes; er wird allen Zeugen desselben unvergeßlich bleiben.
Seine Majestät trat nun in den, bekanntlich mit den'Bildnissen der Preußischen Könige geschmückten Rittersaal,um die üblichen Vorstellungen entgegen zu nehmen.
Vorerst aber überreichte der Erbmarschall Graf vonHoensbroech dem Könige die Fest-Adresse, „im Namen derBewohner des Herzogthums und zürn Andenken an denJubeltag." — Huldvoll dankend nahm Seine Majestät dieAdresse aus.
Dieselbe ist von dem rühmlichst bekannten KünstlerPeter Deckers zu Köln überaus kunstvoll auf Pergamentgeschrieben und illustrirt. Der Wortlaut der Adresse istfolgender:
Dem Könige Wilhelm 1.
erneuern
Ehrfurcht und Treue beim 150jährigen Gedenkfeste derEinverleibung des Herzogthums Geldernin die Krone Preußens,
dessen treugehorsamste Uuterthanen im Herzogthume
am 13. September 1883.