©enfü&ungctt.
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©djule ljält er als entfcfjiebener Ißeftalojjianer bie unmittelbaren ©enfübungen, Wie fieeben waren, mit Sicdjt für überflüffig.
^ßeftalogji hatte aber, wie in gorm unb 3 a *iß bcfanntlidj aud) im 293 ort b. I). inber ©pradje, mit fidjerm ©efüljle mehr als mit heßem 23lid, ein IBilbungSfuubamentnon elementarer ißebeutung bioinirt, War aber uidjt fo glüdlid) gewefen, fein formalesUnterridjtSprindp auf baffelbe mit foldjer Sinfidjt in baS Sßefen ber ©adje jur 2ln-Wenbung ju führen ober oon anbern geführt ju feljen, als eS ber gaß im 23ereidj ber3 aljl unb gwrm fo halb gewefen war. ©er ganje lange SBüftenjug, bcn ber elementareUnterridjt in ber beutfc^eir Sprache faft bis anl)er burdj bie ©djule gematzt unb auSweldjem eiele unfrer mitleljrenben 3 eügenoffcn nod) nidjt heraus finb, oatirt ebenbaher.2Dtan ahnte, baff ein ©djafs für bie 23ilbung ber ©enflraft im 29Befen ber ©pradje ge=borgen fei—aber ber SebenSfdjalj, ben man für bie SDenfbitbung neben ber einfeitigen,nidjt Ijiftcrifdjen, närnlid; auS ber matljematifdjen 23etljeiligung beS ©eifteS fid) ergebenben,jur (Ergänzung beburfte unb fudjte (©olhfd) a. a. £). ©. 73), war noch ungehoben,Wenn aud) fd)on bie ©enfübung ju reidjlidjem Slnlaß würbe, baS SJtunbWerl ju ge=brauchen unb eS, um mit ©iefterweg unb ben Siegulatioen, weldje feinen ©ebanfeuunb feinen ÄraftauSbrud abo^tirt tjaben, auf „(Sutfeffelung ber ©pradjlraft"anjulegen. ©er ©ritub baoon hatte einerfeitS in bem SDiiSoerftänbniffe über baS 95er=IjältniS gelegen, WeldjeS ber ©ebanfe jn feinem fpradjlidjcn SluSbrud ljat, anbererfeitSbarin, baff man bieSltutterfpradje nid)t elementarifirt, fonbern atomifirt in 2 lrbeitnaljm; anftatt närnlid) baß man auffteigeub bie einzelnen fpradjlidjen Drganifationenb. h- fpradjlidj Wohl geftaltete ©eifteSerjeugniffe in Slnfcfjauung, Ueberlegung unb 2ln=eignung 50 g unb ben ©inn für ©pradje baburd) bilbete, baß ber ÄinbeSgeift fid) im©eiüuS feiner ©prad;e fühlen, finben unb erfennen lernte, — beljanbelte man bie 9Jiutter=fpradje als eine frembe.
SBäljrettb hiebei bie einen ihre ©djüler in bie aflertroftlofeftc 3 rre, närnlid) in bie©rammatifalien, unterridjtlidj fjineinlodten, tl)aten anbere einen richtigeren ©djritt,inbem fie mit ben unmittelbaren Hebungen im Sntereffe ber anjuregenben ©enflraft bie©predjübungen planmäßig oerbanben. (ES gefd)al), meines 293iffenS juerft oon O.Slürfunb ©ißidj, auS bem ganz rid)tigen ©efidjtspuncte, baß baS, WaS ©egeuftanb ber S3or=fteßung unb Snljalt beS ©ebanlenS geworben, nun auf beftimmte, beutlidje unb ridjtigeÜBeife ins 293ort gefteßt unb wieber barauS erfannt werben müße. ©er ©ang, weldjerin biefen 23emül)ungen, ©predjen unb ©enfen mit einanber ju üben, eingefdjlagen würbe,würbe abermals ein hoppelt er. Stuf bem einen, erft= unb meift betretenen 2G3egeWürbe bie Slbfidjt, einen ©ebaitlen ju ermitteln, alfo bie (Erwerbung Oon ©adj =fenntniffen jur oorwiegenben unb barum ftörenben §auptfadje unb bie fpradjüdje23ilbung, in ©eftalt oon SBortbereidjerung, SBeridjtigung unb gertigfeit, würbe alsgelegentlich („in ungezwungener 2 öeife“ ©raßmann) fid) ergebenber ißortljeilmitgenommen, bie ©eufbilbung fdjließlidj aber als ein (Ergebnis angefeljen, baS fiihOon felbft einftellen müße, obfdjon eS nur zufällig War, weil in bem ganzen Unter=richtSproceß nidjt mit (Entfdjiebeuljeit unb ©idjerljeit erftrebt. „(ES bilbet f i dj (unab=fidjtlidj?) feljr halb im SJhtnbe ber Äinber, (alfo nidjt in ihrem 23eWußtfein?) eine©djitlfpradje neben ber §auSfpradje." (©olhfdj ©. 59.) 3n biefer fpaltung finbet feito. ©ürf, Iparnifdj, Sange u. a. bis auf ©olfjfdj ©. 63—G6 gegenwärtig nodj an oielenDrten mandj trauliches Sieben zwifdjen Sefjrern unb ©djülern ftatt, weldjeS ©enfübunggenannt wirb, worauf aßeS baS paßt, WaS zitiert Oon ©olhfdj felbft ©. 60 gefagt ift.©iefe UnterridjtSbemühungen fdjweben, weil fie Weber entfdjieben ©adj=, no^ entfdjieben©pradj=, nodj entfdjieben ©eulunterridjt finb, jwifdjen biefen brei nadj ihrem Siedjt nidjtgehörig abgewogenen ütnsieljungSpuncten ohne erfolggebenben 2 lbfdjluß in ber Suft unbIjaben, wo fie in ber fpanb eines lebenSerfaljrenen unb freunblidjen SehrerS liegen, baSÜluSfeljen einer Strt Oon llnterljaltungSlectioU, weldjer irgettb ein btlbettber (Einfluß bannaud) nidjt fehlen mag. ©ie ^auptfadje, auf bie fie aber in beutlidjfter SSeftimmtheit
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