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Goneentration beS ttntcrridjtS.
fdjaft mit ©ott. „DaS reltgiöfc ©lement muß in ber ©efammtlehrthätigfeit berSSottöfcf)uIe baS beherrfdjenbe fein." ©o »eit gehen mit Völter alle Vertreter berGoncentration, toeld» burd) fie bie d)riftlid)e SebenSridjtung ftärfen unb oerinnerlidjenmosten nnb in il;r ben toirffamften gefiel erlernten, bie gefammte SebenSthätigfeit unterben regenerirenben ©inftuß einer burdjgreifenben uttb baS gefammte menfd)lid)e Menbeftimmenben d)riftlid)en ©efinmtng 31t fieHen. Rur ©djnetl t)at biefen @efid)tSpuncttoeniger ins Singe gefaßt, fcubern gel;t bei feiner ©entralifation oon bem Unterfd)iebejtoifdjen M)re unb Hebung and, toouad) fid) il;m als fad)lid)e Unterrid)tSgegenftänbe©otteS», 2Bebt= unb ©pradjfunbe ergeben. ©8 ift ilpn Überlauf)! met)r barutn 31t %tn,baß bie Äinber nic^t mit Stoff überfüllt toerben, fonbern bie £ebre befdcränft unb bieHebung erweitert »erbe, um eine größere ©idjerljeit be§ SBiffenS unb Stönneng juerzielen. Slud) orbnet er bie ©egenftänbe fo, baß fie uidjt in bunter Reihenfolge aufeinauber folgen, fonbern bie geiftige Slfätigleit gefammett einem Objecte jugemenbet»irb unb mit ber ftofflidjen Durcharbeitung Sefen, ©djr eiben unb ©ingen oerbunbentoerben. ©otooljt jenes öon Voller betonte ctjriftlic^e Sßrincifo, toie bie Oon ©djnetlurgirten ©efidjtSpuncte fü r pi e Befdjränlitng beS Seitens, bie Verbinbung beS tedjnifdjenmit bem fachlichen Unterrichte unb eine Vereinfachung beS SectionSplauS fm^en mitgetoiffen SRobificationen in ©olhfdj Sehrplan ihre Durchführung gefunben unb finb auchfür bie ©eftaltung ber im fdjleftfdjen ©eminarfchulblatte oertretenen Slnfdjartungen unb@runbfä(3e maßgebenb geroefen. DaS SRotiü für bie Goncentration liegt aber hier, toiegefagt, nicht toie bei ©d)neß oortoaltenb in metljobifdjen unb pft)d)ologifd)en ©efidjtS»puncteu, fonbern in bem Beftreben, ben ©toff 3U fidjten unb bie Sehrgegenftänbe ineine folctje Sejiehung ju einanber ju fe^en, baß fie alle in bem einen ißuncte, in berdjriftlidjen SebenSridjtung beS ÄinbeS, ihr l»d)fteg 3 'el finben, einer ben anbern nachfeiner ©igenthiimlichfeit ergänzt unb in biefer 2Bed)felbejiehung jeber mit ungehemmterÄraftentfaltung jn ber Vertoirflidjung ber einen gemeinfanten Aufgabe beiträgt. 2 Bäh=renb bemnadj bie norbbeutfdjen Vertreter ber ©oucentration mit Völter barin öotltommenübereinftimmen, baß „baS religiöfe ©lement in ber gefamntten Sel)rtt)ätigteit ber Volts»fdjule baS oorljerrfdjenbe fein miiße," unterfdjeiben fie fid} jebod) in ber DurchführungbiefeS ©efidjtSpuncteS oon ihm ganj toefentlid). Völter l;at nämlich, fo fdjarf unb logifchconfequent feine obige Debuction für bie ©efidjtspuncte, nach Elchen fid) ber Unterrichtju geftalten hat, aud) ift, in ben »eiteren ^Folgerungen einen falfdjen ©d)Iuß gemacht.Daraus, baß ber ganje Unterrid)t ein djriftlidjeS ©eprage tragen ober erhalten foll, folgtburdjauS nid)t, baß ber toeltfunblidje Unterricht, um ihm einen religiöfen Gljarafter 5 Ugeben, an bie Schrift anjufdjließen fei. @8 oerfteljt fid) öon felbft, baß man, um bieheilige ©efd^idjte anfdjaulidj ju madjen, eine fRenge oon geographifdjen, naturtunblidjen,gefd)id)tlid)en Äcnntniffen bebarf; in fo fern halten and) toir eine Verbinbung für noth»toenbig. SIber bie Ratur ift aud) felbft unmittelbar als Offenbarung ©otteS ju betrachten.2 Bir räumen and) ein, baß ftd) beim Bibellefen, 3. V. bei ben -Pfalmen, im Budj fMob©ap. 38—41 oielfadje ©elegenpeiten 3U naturfunbtidjen Belehrungen barbieten unb tootlenbiefe burdjauS nid)t befeitigt toiffen; aber eS tönnen biefe nur in fo »eit eine berechtigte©teile finben, als fie 3ur Veranfd)aulid)ung unb 3um Verftänbniffe beS ©djrifttoorteSbienen. Dagegen liegt gar fein ©runb oor, ber Raturfunbe ihre Selbftänbigteit 3U nehmenunb fie enttoeber in aphoriftifchen Belehrungen an bie Bibel anjufdjließen ober auf bemSdjulplane beftimmte Stunben für einen ©urfuS biblifdjer Raturfunbe anjufefcen. 3 ftbenn fein anberer SBeg einer djriftlidjen Betrachtung ber Ratur möglid', als biefer? 3 a,erreicht man nidjt auf einem anberen SBege ben 3 »ecf »eit toirffamer unb beffer, alsauf biefem? Die gan3e ©rbe ift beS §errn, aud) bie beiniatlid)e; baher fotlen bieÄinber fie auch mit bem Blicfe eines chriftlichen ©eifteS anfdjauen unb lieben lernen.Seprt man bie Raturfunbe nur als eine biblifd)e, fo hebt man fie aus bem heimatlichenBeben heraus unb überträgt fie auf einen Beben, auf bem fie bie Äinber nicht fdjauen;eS ift aber gerabe um beS chriftlichen ©efidjtSpuncteS toitlen unerläßlich, ettoa in ähnlicher