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1 (1859) A - Dinter
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381
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föitcoit »on Sscrutain.

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fenfdjaft beS Sllterthumg l;atten. ©ie haben in ber 33)at gaitj bie Kigenthüntlidjfeitber Snabeit; fie finb 31 UU ©djwaheit fertig, aber unfähig etwas 31 t jeugen. 3I;re3BeiS=heit ift an SBorten reid), aber unfrudjtbar an Saaten (N. 0 . I, 71).Sie gewöhn*lidje Slnficht öom Sllterthum," heißt e 8 Aph. 84,ift leidjtfertig itnb itidit einmal beut2 Bort entfpred^enb. Denn bag Sitter ber SBelt muff für ba 8 wahre Sllterthum gehaltenwerben nnb bieg Sllter fomrnt nnfrer 3 e ^t ju itnb tiicljt beut jüngeren SBcttalterber Soweit. DieS ift alt im SBergleid) mit ttnS, aber jung in Stiidfidß auf bieSBelt. 9Bie man öom ©reife größere ÄenntitiS itnb reifereg Urttjeit Wegen feiner Kr=faßrung »erlangt, fo I;at man and; öon ber neuern 3e<t meßr S u erwarten. Kg Wäreeine ©djanbe für bie ÜDtenfdß/eit, wenn, wätyrenb bie ©cbiete ber materiellen SBelt ttn=ermeßlid) erweitert Worben finb, bie ©rettgett ber intellectueHeir SBelt in ber Snge be§Sllterthumg feftgebannt blieben. gorntel* nnb SBortweigfyeit, unfruchtbare ©fecittationift il)nt ber 3 nl;alt, ®l;eologie, SJloral nnb Sftetapljhfif bie uttpraltifdje ©rititblage allerfrüheren 2Biffenfd;aft, als bereit Sficpräfentanten er uidß mitbe warb, ben SlriftoteleS 51 tbelämffen unb für ba 8 Kleitb ber aßiffenfd^aften »crantwortlidj 31 t madjen. Stuf fold/eSlullagen grünbete er feine gorbentng einer gättjlidhen llmfehr ber SBiffenfdjaft. UnbWer Wollte behaupten, baß er bie S3ebeittung beg Slriftoteleg gemürbigt, baß et bie ioealeitS3itbung8eleniente, bie aus bem SUterthum ftammenbe ©runblage aller Kultur, crfanntl;abe? ©d;eit ein 3 e ^S eil °ff e 93acoS, ber Sütter 93obleß, l;at, als iljnt S3. feilte,cogitata ct visa ntitgctheilt hotte, im Siaitten beS SlltcrthumS unb ber bisherigen Kulturfeinen ißroteft gegen biefegegen Ueberlicfentng unb Sluctoritüt anftürmenben ©efinttun*gen" in einem 93riefe eingelegt, weldjer in 93acoS Söerfeit ©. 606 abgebrudt ift unband; boit ©öthe (SBerfe 93b. 39, ©. 120 u. ff.) im SlitSjuge mitgetheilt wirb, unbmit öottem Stedjt öon ber Surdjführuug ber bacoitifdien SJteinungeit ein 93erfin!en in93arbarci gefürchtet,attS ber wir nach öieleit Sahrhuuberten, um uidjtS an theoretifdjeu§ülfginitteln reidjer als jefjt, heröortattd;en würben. Deffen gar nicht 31 t gebenfen,baß audj bie Seiftuitgen ber Sitten auf bem materiellen ©ebiet öiel 31 t gering ange=fdßagcit worben finb. lieber fßlato urtheilt 93. etwas milber; er ift ihm ein vir altiorisingenii. Slber wie er faitb,baß. Slriftoteteg bie Siaturwiffenfdjaft burdj feine Dialefti!öerborbeit, ba er bie SBelt aug Ä'ategorieen eutftel^en ließ, fo urteilte er auch, baß bieftatouifdje 3beeitlchre, Weld;e tu ihnen ba 8 llrbilb ber SBelt fudße, nichts fei als eineSSergöttcrnng beS 3rrthning (N. 0. I, 65); nur bag gab er hinfidjtlidj ber 3nbuc=tiott 31 t, baß fie, wie er N. 0 . I, 105 fagt, nur etwa üerfttdß worben fei burd) fßlato,ber ftd; gttr ©idjtung feiner Definitionen unb 3been biefer gerat ber 3nbitction in ge=Wiffer 93 e 3 iehititg bebient. SBeitn e 8 aber irgenb ttod; ber 33eftätigung bebiirfte, baß 93.biefe feine gefdjidjtlidjen Urtheile lebiglidj anS feinen 93egriffen fdjößfte, fo wirb bagflar aitg ber Slnerfennitng, welche er beut SItomiSmug beg DemoMtuS 3 ollte, offenbarum ber geiftigeit 93erWaitbtfd;aft willen mit feinem SicaliSiuttS.Sie ©d)ule beS ®. tiefer als alle übrigen in bie Statur eittgcbritttgen" N. 0. I, 51. ®ie tprincipienber ionifdjcit Siaturbhilofoßhenhaben bod) etwas öon 9taturWiffenfd;aft unb fdpitetfenbod; itad) Statur nnb (Erfahrung unb nad; Äörpern, währenb in ber ariftotelifd;en ißhhf^tneift nur bialeftifd;e 8 9Bortge!iingel ift (Aph. 63). ®iefeir allein richtigen ©tanb-ßunct hat bie fpätere ßeit 31 t ihrem ©d;abeit aufgegeben unb bod) War er burd) bent'idjtigen 3it|tinct ber Uräeit fd;on nahe gelegt. Denn nach 93. ift bie SJlßthologie einefßhhßologie in finnbilblidjem ©eWaube; ißre Didßungen enthalten Slbbilber ber 9Birf=lid;teit, hhhßfalifd;e Sltlegorieen, bereit ©iitit 31 t erfdßießen ihm gerabegu eine Slufgabeber SBiffenfdjaft erfdjeint (de A. II, 13). Sin beit ©ageit öom ßfait, )ßerfeug unb ®io=nhfttg madjt er a. a. D. feine SJieinuitg beittlid); er beutet fie als ©iititbilber einerlogiuifdjen, politifdjen unb moralifdjen SBahrßeit. 3 tt einer befonbern Slbhanblttng fßrad)eföoit ben -ßrineihien unb bem Itrfprung ber Singe ttad; beit gabeln öom Kitpibo«nb beut fpimmel ober bießlß^f 0 ^^ beg fßarmenibeg, Delefiug unb befonberg begSemofrit bargeftellt in ber gabel öom Sußibo (bem l'ogiitogonifd;ett SroS) (Opp. p. 650),