Sluguftinus.
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fic^ enblid; auS feinen mattid)äifd)en Slfortyeiten nnb aitS feinem weltlidjen ©inne loS»ringt (aus jenen leichter als auS biefem); — wie enbticf) bie treue Splitter, bie itpnbaf)in nadjgegangen, ifyn als einen neuen 9Renfd)en wieberfinbet, ber fid) und; ernfter©orbereitung in ber Dfternadft 387 non SlmbrofiitS taufen läßt. (3ln biefen SRomeutfniipft bie djriftlidje ©age bie Gntftelfung beS fogenannten ambrofianifdjen SobgefangeS,beS Te Deum, ber jebod) älter unb ofme ßtoeifel morgenlanbifdjen UrfprungS ift; BeiSluguftinS Saufe namlidj foH SlmbrofiitS Begeiftert in bie SBorte aitSgebrodjen fein:Te Deum laudamus, Sluguftin fyabe ebenfo jugfeidj bid)tenb unb fingenb ref^onbirt :Te Dominum confitemur, unb fo fei ber gartje .jppmnitS baS SBerf biefeS SRomentSgewefen, inbem jebeS 3eilenpaar auf gleidje 2Beife non Beibeu äRännern inmitten ber©emeinbe gefungeit Worben, bis Sluguftin mit in te domine speravi gefcffloffeit I)abeworauf 9Ronka ifyn mit ben SBorten beWiHfontmt fyabe: malo te chi-istianum Augusti-num quam imperatorem Augustum.) 3'l)reS SebenS l)öd)ften Sßunfd) l)atte fie erreicht;furj barauf gieng fie ein jur fRufye. (Sine überaus an. 3 iel;enbe SebenSfdplberung patSlplfelb gegeben in bem @d;riftd;en: DJJonica, ein SebenSbilb; Hamburg, Slgentur beSraulfen fiaufeS, 1853. 55 ©eiten.)
©o fdjön biefeS ©ilb d)riftlid)=mütterlid)er Siebe ift, fo büfter erfdjien bem Sluguftinin feinen SJianueSjutp'en fein 3 ugenbleben; fyeHe glanzt barauö ber 9?ante ber SRutterIjerbor, aber fowofü waS er im eigenen §erjen getragen unb Berübt ju I;aben fid) er»innert, als WaS bie Sefyrer an ifpu traten unb nid)t traten, baS fteBCt fid) itnn al§lauter ©ünbe unb Sl)orI;eit bor Singen. ©on Ippem päbagogifdjem 3öertl>c ftnb inbiefer 33ejiet)ung feine ©efenntniffe (Confessionum libri X; bie neuefte, fel;r fdpneSluS»gäbe, beforgt bon Ä. b. fRaitmer, ift 1856, ©tuttgart bei ©. @. Siefd)ing erfd)ienen;in bemfclben ©erlag erfdjien 1838 (3. Slitfl. 1856) eine mit ©efdpnacf bearbeitete beutfdjeUeberfefcung unter bem Sitel: „Sie SBcfenntniffe beS ^eiligen SluguftinuS als ein3eug=niS d)riftlid)en ©laubenS gitr Slnregung einer tieferen ©otteS» unb ©elbftfenntniS", ausbem Sateinifdjen übertragen bon ©eorg SRapp). ©dpn in ben erften ^Regungen finbifrf;ertGigenWiftcnS ertennt Sluguftin (33. I. Gap. 7) bie fiinbige ©egel)rlid)feit unb berfolgtbie 3üge ber fid) aus biefen Slnfäitgen Weiter entwidelnben ©ünbe burd) alle ©tabienIjinburd) bis 31 t ben argen ©erirrungen beS SünglingS; überall fommt er 31 t bem die*fultat: „3ft baS finblid)e Unfdptlb? 9Sein, fie ift eS nidjt!" (£>ber Gap. 12: tan-tillus puer et tantus peooator!) lieberall finbet er, baff alle bie Gntfd)ulbigungen beSjugenbüdjen ©Öfen nichtig feien, baß eS wirflid) bie Suft am ©Öfen, an ber ©ünbeals ©ünbe fei, was 3 um Sfyun beS ©erbotenen re^e (©. II. Gap. 4 itnb 6 .). Slbernie unterläßt er, and) ber felbft unter feinen ©ünben ü;n im Sluge belpltenben gött=lidien Siebe 31 t gebenfen unb fie 31 t preifen, baß fie ifyn barin nid)t untergeben ließ.(©. III. Gap. 3: „Slber bon ferne fdjWebte um mid) bein treues Grbarmen; überall3 Üd)tigteft bu mid;, in Weld;en ^(3fui)I bon ©d;anblid;feiten id) mid; and; Warf"; ©. IIGap. 7: „Sieben Win icf; bid), fperr, banfen bir unb beinen ÜRanten befennen, baß bueine foldje ©ünbe bergeben (jaft; benn wem bante id) 8 , als beiner ©nabe unb Gr»barmung, baß bu meine ©ünben fdjmeljtefl Wie baS GiS?" ©. III. Gap. 11: „®itredteft beine ^>anb aus ber §ö^e unb rißeft auS biefer tiefen ÜRadjt meine ©eele, bafür mid) meine SRutter, beine ©etreue 1 , inniger 31 t bir Weinte, als fonft SRiltter il;releiblid) Sobten beweinen, ©ie fafy mid) bem ©lauben nnb bem (Seifte geftorben, biefie bon bir empfangen tjatte, unb bu erliörteft fie. Sn Ijaft nidjt beradftet il;re Sl)ra=nen, womit il;re Slugen bie Grbe netten, wo fie 31 t bir rief, 0 treues Grbarmen, unbbu er^örteft fiel")
3n ber anheim obengenannten ©ejiel;ung geben unS SlitguftinS Sugenberinnerungeneine 3eid)nung bon ber ©ilbungSlaufbaljn, auf bie felbft Glfriften, wenn fie überfjaupteine wiffenfd)aftlid)e nnb ftaatSmannifdje ©ilbung erlangen wollten, angewiefen Waren,Weil feine eigenen d)riftlid)en Se(iranftalten beftanben (bie einzige ©djule 3 U Sllepanbria,f. b. Slrt., reidjte natürlid; nidjt für Slbenblanb unb flRorgenlanb auS, unb War, außer»