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1 (1859) A - Dinter
Entstehung
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57
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Sltcuin,

Sllcjmnbtintfdjc &atcdjctenfd)ule.

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SDialeftif in ber Stl)if, baS quadrivium ber 2lrithtnetif, ©eometrie, SD^nfif unb 2lftro=nomie in ber iPhhP enthalten war. lieber bie meiften berfetbeu ^at er attd) ©d)riftcujum SSe^ufe beS Unterrid)t 8 abgefaßt. SBaren biefe and) im 25>efcntlid)cu nid)t auSeinem felbftanbigeu wiffcnfd)aftlid)en gorfd)ung 8 geifte fjcrnorgegangen, tielntchr il)remSpalte nad) gefdjidtc 3 wf®»nwnftellnngen au§ früheren Sfierfen, fo haben biefe, nttbbarunter befonberö biejenigen, in Wellen er bestimmte Se^rftoffe auf biefelbe cnt=Wtcfelube ttttb bialogifcf^e 23Jeife, wie in ber ©d)ttle felbft, befyanbeit, bod; einen großenSBertl; für un§, ba fie und geigen, in welkem SJtaße er fid) feiner ßcit unb ibjrergaffungsfraft angupaffett terftanb, ol)ne platt unb trioial ju werben. 5CRit biefemeigenen ©djaffen unb Sehren tcrbanb er bie Sorge für Literatur unb 93üd)erfamm=lungen, burd) bie er fd)on in Snglanb für bie Kenntnis ber ^öl;eren SBiffenfdjaftcn,inSbefonbere ber Geologie, gewirft, aber gttgleid) and) einen Zeitigen Sßetteifer für©tubium unb Silbuitg entgünbet fjatte. ©pater ließ er ton bort tiele 2 t 6 fd)riftenherüberholen, um bamit bie I;auf 3 tfäd)lid;ften 23ibliotl)efen beS fränfifd)exr Sieid )8 guterforgen. 3m Saljr 796 grünbete er itad; bemfelben SDiufter eine ©d)u(e in beutÄlofter ©t. SOiartin gu SourS, unb fiebclte, ba er aud) 2lbt beS ÄlofterS Würbe, fünf3al;re fpätcr gang bafyin über, ol)ne jcbod) aud) in ber Sntfernung ben SSerfe^r mitbem fpefe unb bem Äaifer, mit bem er in lebhaftem 23riefwed)fel ftanb, aufgttgeben.©iefer ehrte aber aud) feinerfeitS ben treuen, offenen itub freimütljigen SDtann I)od? :er war ftolg auf feinen SSefifs unb nannte ifyn feinen in Slfrifto geliebtefteu Seigrer; erftellte i£;n in ber glängettben 23erfammtuug gu ^ranffurt a. S)t. 794 als feinen greuttbtor unb ließ biefe Smpfehluug in bie 2lrtifel ber ©puobe aitfnelßnen. ©ettuod) trübteein feinem Slofter tcrmeintlid) ton oben Ijer jugefügteö Itnredjt feine lebten Sage;ber ©rant warf ihn auf baS Ärattfenlager, ton bem er nid)t wieber aufftanb. Srftarb ben 19. Sliai 804. — ©eine fammtlidfen ©djriften nebft S3iographie, l;erau 8 ge=geben ton 2lnbr. bu StjeSne, crfdtjienen gu IparisS 1617 in gol.; bgf. StlcuinS Seben,e. Söeitr. g. ©taatS=, Sird)en= unb Sulturgefd). ber farol. ßeit, ton fyr. Sorenjj.§at(e 1829. ($Bgl. b. 2lrt. SBcuebict.) Sr. Sü6fcr.

JUcfailbrinifcßc £(ltcdjctcilfcfjltlc. 3 e biirftiger int ©angen bie 3tad)rid)ten finb,bie wir ü 6 er ben fated)ctifd)cn llnterrid)t, namentlid) aud; über bie SJiethobe beffelbettaus ben erften djriftlidjen 3 al)rhunterten I;aben, um fo begieriger wenben fid) ttnfere23lirfe auf einen fo teudjtenbeu -ßunct, wie ba§ ben obigen Siatnen fül)reube 3nftitut,baS, foWeit bis je( 3 t bie gorfdjuttgen geführt haben, im 2ten 3al)rl)unbert eutftanbenunb int 5ten unter ben origeniftifdjen, lteftoriauifdjett unb monophhfitifdjett ^änbeltt,bie fyauptfädjlid) 2l£cyanbria beunruhigten, gu ©runbe gieng ober WcnigftenS gu einergang unbebeutenben ©d)ule herabfanf. 2 Mein wir werben aud) h' er unbefrtebigt ge=laffeit; gerabe über bie llnterrid)t§metl)obe erfahren wir feljr wenig (f. unten); felbftber 9?atne Äatedjetenfdjule ift nid)t rid)tig gewühlt, für weldjen übrigeng bei SufebiuS(t. @. V, 10. VI, 3. 6 . 22), bei ©ojotnenitS, ißhotutg u. a. »erfdjiebcne SJamentorfommen ( 3 . 23. SiSaaxaXswv rcör ierjwv löyoiv, q rov y.ctir\ytTv diaroißy, v y.az’’Alt ^dvSqsiav y.az^yrjaig, zb Isq'ov didaoy.aXeiov zwv isQtov /la&ijfidza>v, zb y.az ’AleZävÖQeiav naidivzri(itov u. f. w.) — 2Bäl)renb anberwürtd ber Unterricht ber &ate=chumcnen, b. h- ber junt Sfjrifltentljuin übertretenben -ßrofelhten, bie bor ber Saufe erftuttterwiefen unb in eine d;riftlid;e Seben 8 anfd;auung unb SebenSführuttg eingewöl)ntWerben mußten, in ber Siegel einem ber ©eiftlid;en angewiefen War, jebod; nicht fo,baß baS Äatechetenamt eine eigene geiftlidfe ©teile repräfentirt hätte: fo f^eint in2 l(eyanbria, betör bie berühmte ©d)ule in Sitr fam, bereits eine 2 lrt ton Snftitnt fürbiefett 3toed torhauben gewefett ju fein (cf. SttfebiuS Ä. ©. V, 10), was fid; gan 5Wohl annehmen läßt, ba an biefem 9Diittclf)uncte beS 23er!ehr8 jwifd;en brei 2Beltil)eiten,Wo fid; alle möglichen Suite jufammenfanben, nid)t nur bie 3 a fd ber )ßrofelt)teu größerWar, als an irgenb einem anbern Drte, fonbern auch bie l)' er einheimifd)c pflege allerSBiffettfdjaften bem Shriftenthunt bie Siothwenbigfeit auferlegte, aud; für fold;e ffate=