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1 (1859) A - Dinter
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5t236=25u4-

fudjte man and) bitrd) mancherlei Stellungen unb ©ruppirungen raenfd)lid;er unbanberer gigureit bie ©eftalt beS 23ud)ftabenS barjuftelten, um fo burdj bie SinbilbungS«traft ba3 ©ebädjtniß bev Spüler für baS SSefjalteir ber 33uchftaben=9tamen ju unter«ftiifjen, faft mie einige ^lulaut^roßifteu feiner 3 eit Burdf 3)arfteHung ber 23udjftabenaus S3refceltaig ben ©anmen unbStagen ber Schüler in ben ©ienft beS Samen«©ebädftniffeS nehmen mellten. 3n neuefter 3 e it I?at Dr. $. i)3nd)ta, ißf. in <5t)b(SSapent) eine ettoaS einfadjere SSerfinnlidptng bargeboteu in feinem Sdpiftdjen (35ererfte Sdjritt inS Sllphabet," SlitSb. 1852), tue jeher 23itd)ftabe burd) bie gigur einesBetanuten SSertjeugS, @erätl)S u. bgl., beffen Same mit biefem 33ud)ftaßcn anfangt, fobargefteüt ift, baß bie ©eftalt beS 23ud)ftabeuS felBft burd) ftärferc Linien herüorge«IjcBen unb maS an ber gigur nidjt jitm 33ud)ftabeu gehört, nur burd) fünfte ange«beutet ift. 9Sag mau audj alle biefe SSerfinnlidptngen eine Spielerei nennen, bie mehrjerftreut als forbert, fc fdjeint bedj bie ju ©runbe tiegeube pftphologifdje SBahrlfetteinige Slnerfennutig 31t »erbienen, baß bie in bem ÄinbeSaltcr »orherrfdjenbe Siubil«bungStraft mehr, als gewöhnlich* gefdjieht, in ben 3)ienft beS SerngefdjäftS gejogenmerben bürfte. Sagt bed) fd;en Duinctilian: Non excludo, id quod est notum,irritandae ad discendum infantiae gratia eburnoas etiam literarum formas in lusumofferre, vel si quid aliud, quo magis illa aetas gaudeat, inveniri potest, quodtractare, intueri, nominare jucundum sit.

Die neueren metfjcbifdjen SeftreBitngen, mctdje feit bem testen SJicrtel beS »origen3al)rl;unbertS ftd) mie anberen Unterrid)tSfüd)ern fc »crjugSmeife bem elcmentarifdfenSefeunterridpe jugemenbet haben, (;aben eine Stenge unb Stannigfaltigfeit »eräuberterSl23S=23iid)er (and) unter mandferlei Ditefn) im@efclge gehabt. 2öie fdjon bie Dlioierfdie9Setl)obe, bie ben UeBergang »cn bem Sudjftabiren 311m Santiren Bilbet, »on DliuierfelBft (Gslementarlefebud) 1808) unb »cn Slnbern giBeln 31t Sage geBradjt, meldie »cnben alten 3l33(S«23üd/eru mefenttid) »erfdueben finb, fo fabelt BefcnberS Ärug (l)od)=beutfdjeS Spllabir«, Sefe« unb Spradtbud; 1806, unb erfteS Sel)r= unb Sefebud) 1807)unb SB. 31. (Slementc ber beutfdjen Sprad^eidjenleljre 1810, beutf&e SeS« unb9ied)tfd;reiBlel;re 1840), meldje neben bemSautiren einen befonbern SBertl) barauf legten,baß bie Sdpiter fid) Bei jebem Saute berDSunbfteHung, burd) meld)e er entfielet, Be«mußt merben, ferner Stephani (gibel für Slinber ebler Si^ielptng 1806), ber für beneigentlichen Urheber ber Sautirmetljcbe angefel)en fein miH, Satorp, DiHid) unb un=gallige 3Inbere giBeln gefdjricben, Welche ber Sautirmetl)obe gemäß eingeridpet finb.Sie tonnten biefe nidjt Welp 3(23S=23üd)er nennen, meil barin nidjt baS Sllphabet inber altl)ergebrad)ten Drbnung Oeranftel)t, fenbern gewBl)nlid) bie 33etalc (3um 3d)eilgleid) and) il)re Umlaute unb 3)cppeIIaute) ben SInfang ntadjen unb bann bie Senfe«nanten in einer genetifdjen Drbnung, toeldje für bie 3IitSfprad)e beS SautS am ange«meffenften bäudpe, (3. 23. Stephani 1) Sippenlaute: in, B, p, f, », W; 2) 3 a h'tlaute:f, fd), 3; 3) 3ungenlaitte: b, t, 1, n, r; 4) ©aumenlaute: g, dj, f; 5) Suugenlaut: h)folgen, unb mit ben 23cfalen in 23erbinbung gebradp merben. Sad)ljer aber folgenSilben unb SBörter ungefähr in berfelben Drbnung mie in manchen (Befferen) 3123S«23üd)ern ber Sndjftabirmethobe. SBieber eine anbere ©eftalt hüben fpäter biefe 23itd)erBetommen, fofent fk für bie BefcnberS »cn ©rafer empfohlene unb »erbreitete Sdjreib«Iefe=9Jtethobe eingerichtet mürben, üßährcnb Bisher BIoS bie 35ru<fbud)ftaBen in bie gi6elgetommen maren, ntadjten nun bie SdjreiBBudjftaBen ben SInfang unb bie Drbnunggeftaltete fid) Bei biefeit ga«3 anberS, ittbent bie einfadiften Sd;reiBBud)ftaBen: i, u, m,it, je. »oranftehen unb bie aubeveit in bem 33erhältniß ihrer 3 u f aimncttfc^ttug unb ihrerSdjmicrigteit für bie §aub ber Schüler nadjfotgen, unb erft wenn ber SdjreiBlefe«unterridjt fo toeit »orgefdjritten ift, baß ganje 2Börter, mcldje auS ben »erfdpebenftentBudjftaben Beftehen, gefdpueBen merben tonnen, folgen bie Hebungen in bem Sefeit ber®rucffd)rift. 3)od) »erBinben aud) Sinige gleid) »01t SInfang an bie SDrudfdfrift unbbie Sd)reibfd;rift ber 23udjftaBen mit einanber. Selten aber finb foldje gibelit für