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Sali — Äalinictall.
Paper pöcpR ännlicp. Sn ben turjcn ©omrtiernwirb bie gnfet Don Dielen rujf. Sägern befugt,um bi« Sonnen ju famnteln, fowie auch wegenber Saqb auf ©isbären, gitcpfe, <SiSfüd)fe, SBatl-roffe, geberwilb ?c. ® ctn3-
Salt (b. p. iie @^>oaräC ober Stufeeprenbe),ein anberer SRame unb gönn ber inbifcpen ©ott-beit IßarDati (f. b.), ber ©emaplin beS ©iDa.@ie wirb in Bengalen u. ©Snbien Derebrt aßblutbürftige ©öttin, bie ©ottpeit ber ©pibemien,welcpe burcb blutige Opfer Don Spieren, io alterSeit auch Don äRenfcpen, Derebrt u. Derföbnt mürbe.Sargeffellt wirb fie, ein ©cpwert in ber einen,ein abgepaueneS ffRenfcpeupaupt in ber anberenganb, eine Sette Don ©cpäbeln um ben gaß. S"anberer gorm ttar fte audb im ©. eine ©pup-gottbeit ber ©täbte u. Sörfer.
Soli, f. Saliunioppb.
Kalialaun, f. u. SlUun.
Kaliber, 1) SBoprungSburcpmeffer ber geuer«Waffen, wirb bei ©efcpüpropren meijt in cm, beiganbfeuerwaffen in mm auSgebrüdt, früher würbebaS K. ttatb bem ©ewiipte einer eifernen oberfteinernen SBotlhigel, Don etwas fleinerem Surcp«ntcffer aß bie JBoprung beS StopreS benannt.fRacp ber ©röße beS S-S richtet fiep baS ©efdjoy-gewicpt, hiernach bie Sabung u. tbeilmeife bie ©ou-ffruction beS ganjen ©efcpüpcS, baber wirb baSS. bäuffg audb aß 2Raß jum iBergleicp ber ©on«firnctionSDerpältHiffe Don tfiopr n. ©efcpoß bemtpt.2) (SRJatjWerf) ®ie Stinnen ober Öffnungen inben SBalsen, burcb welche baS glübeitbe 2RetaUbinbnrcbgebt. Strati, kälab, ©iejjform.
Solibermaffftab, ein mit einem feften unbeinem beweglichen guße fowie mit SRoniuS Der-(ebener äRaßftab, ber audb jurn füReffeu beS Sa-liberS ber ©efcpüpvopre bient.
Kalibttrrinß, (Schablone ;um Saübriren ber©efcpoffe, b. b- bicfetben auf ihren richtigen Surcp-meffer prüfen; man betragt pierju einen ÜRapimal-u. einen SWinimatring, burcb erfteren müffen bie©efcpoffe binburchgeben, burcb lederen barf bieSnicpt ber galt fein.
Salibäfaä, ber auggejeicpuetffe unter ben Sunff«bieptern beS alten gubiens, welcher gegen ©nbebeS 1. Saptp- n - ®b 1 '- am gofe beS SönigS S3i=framabitja in Ubfcpbfipat)ini (Ubfcbeitt) gelebt habenfott, wabrfcbeinlicbcr aber unter ©amubragupta inber jweiten gälfte beS 2. Sapvp. ti. ©pr. blühte.Schönheit ber ©cpilberungen, 3artpeit beS ©e-fübß unb (Reiptpum ber lp pan taffe gibt ffdb inallen feinen Sichtungen funb. ®ie trefflichfte un-ter leptercn iff baS Srarna ©aluntala, im Ori-ginal mit fraujöf. Überfepung juerft oott ©peäp(IßariS 1830) berauSgegeben unb barnadb DonS3. girjel formgetreu überfept (ßüiicp 1833); fcponDorper aber burcb bie englifcpe SJearbeitung DonSoneS (Salcutta 1789) u. bie auf berfelben be»rubenben beutfcpen Überfepungen Dongorfter (1790)u. .gelber (1803) in ©uropa befaunt geworben.SRacp einer neuen SRecenffon mit wörtlicher beut-(eher Überfepung berauSgegeben Don SBöptling!(Soun 1842), würbe es Don gammeriep ins Säni-fepe (Sopenp. 1845), Don ©. SKeier (Süb. 1851)u. Sobebans (Spj. 1856) ins ®eutfche übertragen.SlnbereSlißgaben ffnb bieoon33urtparb(mit©loffar,
SöreSl. 1872) unb Don Ißifcpel (nach ber S5engal.SReceufion, Siet 1877). Sn ©nglanb gab SKonier ISBilliamS ben Sejt (gertforb 1853) u. eine freieenglifche Überfepung (ebb. 1855) heraus, gernerbieptete S. nod) bas ®rama SSilramorDafi (b. i.bie burcb gelbenfraft gewonnene UrDaff), bas bej.an Iprifcpen ©cpönpeiten reich 'ff n. im Original ,Don Senj mit lateinifcher Überfepung (S3ert. 1833),SSottenfen (IßeterSb. 1846) unb SDionier SSilltamS(2onb. 1856) betauSgegeben u. Don göfer (Serl.1837) u. ®. girjet (grauenfelb 1838) ins ®eutf^e,
Don ©ometl ins ©nglifcpe (gertforb 1857) über-tragen würbe, u. bie beiben epiffbeit SichtungenSRagbuDanfa (berauSgeg. Don ©tenjler, Sonb,1832, auch Don Snbern berauSgeg., ©alc. 1832),bie mptbifibe ©efehiebte ber alten gerrfdher üoitSljobbja (Slubb) bebanbelnb, unb fiumarafam« ibpaDa, bie ©eburt beS ÄriegSgotteS Snmara(berauSgeg. Don ©tenjler, Sonb. 1838), bie tpri*
(ehe Sichtung SReghabuta (b. i. ber Sotten-bote), welche Don SBitfon (mit freier englifcherÜberfepung, Salcutta 1813) u. Don ©ilbemeiffer ;(Soun 1841) berauSgegeben u. beutfep Don 3Rap2Rüüer (ÄönigSb. 1847) u. ©cpüp (Sietef. 1859), |
enalif^ Don Sßilfon (2. ülufl. Sonb. 1843) nach« j
gebilbet würbe, ©onff werben noch bem S. jn« >
getrieben ein tleinereS ©ebidpt ©rutabobbaüber Sßrofobie unb baS Slitufanbara, b. i. bieSammlung ber SabreSjeiten, berauSgegeben mitÜberfepung Don Sohlen (Seipj. 1840), beutfdh ingöferS gnbifepen ©ebiepten (ebb. 1844, 2 Spie.), ISefcpreibung beS ©ommerS in SaffenS Slntpologie Iu. baS Sufffpiel SKataDifa u. älgnimitra per-auSgeg. Don Suüberg (S8omt 1840), beutfdp DonSffieber (SBerl. 1858), welcpeS jwar einem Sali-bafa, aber einem fpäteren Sidpter biefeS SRamenSangepört, unb baS ©poS ffialobaja (perauSgeg.
Don Seuarp, SBerl. 1830, Don JfateS, ©alc. 1844),ein SSSerl ber abfurbeften SBorttünffelei, welcpeSin 4 ©efängeu bie ©age Don IRalaS u. Sauia- [janti bepanbelt, beffen jweiter ©efang Don fRüdert i(Sabrb. f. w. ä. 1831 San. ©. 1—27) in beutfeper i©praepe fepr elegant naepgeabmt worben iff. 8 * !
S^alibe, Speobor ©rbmann, perDorrageu-ber beutfeper SSilbpauer, geh. 1821 ju Königs« 'pütte, ft. ebeuba 26. Slug. 1863; bilbete fiep uit- Iter 8taucp, arbeitete 1840 gemeinfcpaftlicp mit iiiffein äRobett jum Sentmal griebrieps II. in fflreS-tau, 1849 einen Snaben mit einem ©cpman, banneinen Snaben im Sampfe mit einem 3te9 c »6od.SaB größte Sluffepen aber erregte feine Satcpan«tin auf bem fRücfen eines ißantperS, in weldpemSBerte er niept bloß paarfeparf an bie ©renje beSSiffpetifcp-Srlaubten ging, foubern auep ben SRea-liSmuS auf bie ©pipe trieb, ©ein fepr heben- ,tenbeS Satent fanb fiep bef. Dom Sühnen, ©e- ;waltigen u. ©nergifdpen angejogen unb tritt na- jmentlid) auch bei SSepanbtung ber Spierforntenjn Sage. S5on S. auep eine ÜRabonna mit bem .Sinbe u. (1853) bie ©tatue beS preuß. ÜRinifterSD. Sfieben. «'sn“-
Salifelbfpatl), f. gelbfpatpe.
Solißlimmer, f. u. ©limmer.
Sialippbrat, f. Saliumofpbppbrat. !
Kali majus, f. Salsola.
Snlimetoß (Spem.), fo d. w. Saliutn.