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Guttae — Guttiferae.
Guttae (fat., abbrcB. Gutt.), Tropfen.
©ittta ©atitbtr, f. Uncaria.
©uttrt ißcrdjtl (Gummi plasticum, Guttatuban, Gummi gettania), iß eine bem Stautßßulin Kieler Sejtebmig ätjitlid^e @ttbßan 3 , toeüße buvdj©iitbideit beS iDtildßafteS eines SaunteS IsonandraGutta, tKeldjcr in bie gamilie bev ©apotacceu ob.©benaceen gehört it. an beu Ufern bev iDtcereugeton iDlatalla, iu©tngapore,Sonteo, ©ltmatva u. a.Unfein DßiiibicnS wäd;ft, gewonnen wirb. Umbie ©. iß. 311 gewinnen, madjt man ©iufeßnitte inben Saum; ben auSßicßenbett Sßtitcßfaft, ans mel-eßettt an bev Suft bie ®. iß. ftd> coagnüvt abfdjcibet,fanimelt man in großen ©ntben ober Krügen anu. läßt ißtt Berbantpfcn; bie fo erhaltenen ©titdewerben mit ßeißem SBaffer aufgeweießt ober incßlinbrifdje gönnen gepreßt in ben .fjaubel gebraeßt;ein erwaeßfener Sannt foll 20 bis 30 ißfb. ©. 'ß.liefern. Sie Seuußmtg ber ©. iß. in ben ©e=genbett, wo ber Sannt wäd;ß, ift fd)on eine feßralte. aMontgomcrie feßidte 1843 bie @. iß. gitcrftton ©ittgapore naeß Sonbott, ttnb fte fanb bttreß.gancod in ßonbon giterft teeßuifeße Slitmeitbuug.Später entftaitb bie Sonbotter ©. iß-cotupaguie.Sie roße ©. iß. erfeßeint in bent 3'iß<»'be, wiefte im §aitbcl borfommt, nießt als gleichmäßigeäftaffe, fonbern fteßt uttgefäßr attS wie lodere,braunrothe, gitfatinnengcbaUte Seberfcßuißcl. @e-Wohnlich ift fte berunreiitigt mit ©ägefpänen, Sfitttbeußüdeßen tc. ©ie viedjt eigeittßümlicß uttaitge*ltehm wie fattre ÜDlilcß ob. fauler Stäfe tt. ift bieg-fant, läßt fieß aber nießt aitSbeßncn wie Stautfdpil.Um bie roße SDfaffe 311 reinigen, wirb btefelbegetnößnlicß itt ßeißem SBaffer ob. ltad) trodenetn©rwärmen bttveß fdjarfjäßige SBaläen gcrfd;ititteitn. bann gwifd^en fiumpfjäßtugen Saljcn gepreßt11 . geEnetet, wobei bie Unreinigfciteu abgefoitbertwerben. Stuf biefe ober attbere SBeife gereinigt,erfcßeiitt bie ®. iß. als braune ÜKaffe. gtt 3 er-riffelten ©tüden ift fte burdjanS unburdjftcßtig, inpapierbititnen Slättern burdjfcßeincub wie §orn.©ie ift bei gewößnlidjer Temperatur gäße, feßrfteif it. fo wenig elaftifcß, baß fte nad) bem Sic-gen nießt genau bie urfpvünglicße gönn aitnimmt;feßmerer als Saffer, jeßmimmt aber auf bentfel»beit, weil fte eine ÜDZeitge Bon ißorett entßält; bei60° wirb fie weieß, bei 70—80° fitetbar u. form»bar. Sie geteilten ©titde taffen fid) buvd) ®tte»ten 31 t einem einigen Bereinigen, ffm getrodite*ten guftanbe iß bie ®. iß. ein feßr guter Qjolatorfür bie ©leltricität. Sei 130° beginnt bie Qer»feßttng ber ®. iß., fte wirb Bollßäubig flüjftg,fcßäinnt ttttb gibt SeßillationSprobitcte, bie bettenbeS ftautfdjutS äßnlicß ftnb. Sie ®. iß. löft fteßnießt in Saffer, Sllloßol, Berbüituten ©ättrenttttb Slltalien; Sltßer unb ätßerifdje Öle bewirtenein Slttfßßmellen tt. Seigigwerbett, ebettfo wie esbei bem Sautfdjul ber gall ift. fytt erwärmtemTerpentinöl, Stautfd)iilöl u. ©teinfoßtentßceröl löftfie fid) 31 t einer btdlid;eu 9Dfaffe. Slttt beftett löftfte fteß in ©ßlorofortn tt. ©dpnefeltoßlenftoff. ßlacßißaßett ftnb bie brei Seßaitbtßeile, attS meldfcttbie @, iß. befteßt: a) Dteitte ®. iß. (®utta),tnaeßt etwa 75—80 p®t. aus, ift weiß, uulöSlicßin Sllloßol unb Sitßer, leießt löslid) in äöeiigiit,©djwefclfoßleuftoff u. ©ßlorofortn; b) eitt weißes
IrßßalliuißßeS §ar 3 . Wirb bei 180° C. ölartig, ißlöSlicß in Scrpcntittöl, Söettgitt, Sßloroforitt, Stßertt. ©cßwefcltoßleuftoff; in ßeißem Sllloßol löft eSfieß aneß tt. trpßallifirt beim ©Galten attS; ißaßennennt bicfeS § 01-3 ©ßriftalbaite ob. Sllbatte,cS maeßt 14—16 p©t. ber ®. iß- attS; c) gelbes§arj, glttaoile, atuorBß, fdjinilgt bei 100° C.,löSlid) in Sllloßol, SBEttjitt, Serpeuthtöl; bte ®. iß,entßält 4—6 p©t. baoott. Sie .fpaiiptBermenbuu«gen ber ®. iß. ftnb folgeube: wegen ißrer Unoer-änberlidjlcit in feueßter Suft wirb fte mit Sortßeilangewcitbet 31 t Srcibriemeit, juäiößreit fiirSBaffev-leitnngen, gelbflafcßett, gettereimern, ©efäßen 31 tlöäurett, Safctt, Slumeiitöpfen, 31 t ißuutpeii, ©tie»felfoßlett, Überßßiißen ic.; aueß 31 t djirttrgtfcßenfjuftrumenten.iiJicfferhefteu, ©äbelgrißeu, Snöpfen,ißeitfdjcn, ©igarrentaßßeit, SabalSbofett, ©piel«waarett 2 c. wirb Biel ®. iß. Berarbcitet. SttvißSlufeinanberlegcit 3 tueier erweießter reiner ©djuitt»fläeßett tt. Slitfeinattberbrüden laffett fid) eittjeliteSßeile leid)t Bereinigen. IDtait übergießt mit @.iß., als einem Siicßtlcitcr ber ©lettricität, bie Sräßteber elettrifcßen Selegrapßen, tuelcße in bie (Srbegelegt ob. bureß baS SBaffer geleitet werben follen(bod) barf biefer Über 3 itg nießt unmittelbar mitbent SBaffer tt. ber @rbe in Serüßruug lottttttcn,weil er fonß feilte ifolireube firaft ttaeß ttttb ltad)Berliert). iDlatt Bcrwcubet fie ferner 311 m Slbfor«tuen Bott §ol 3 f<ßnitteit unb Silbwerlett ic. (Jttbüniten Slättd)cit bient fte als ©urrogat für Sßier-blafe tt. 3Bad)§taffet, als ©i^ttaßet, Unterlagen*3 eug für Sape 3 ierer; in Sluflöfting 311 m Saffer-bidjtmadjett Bon Sengen tt. ©efeßirrett, 3 ttr Sin-fertigung Bott Dlößren, Treibriemen für SranS»miffionSwellett, ©cßitßeit, Salsett, ©piitbeln jc.,entließ atteß 31 t allcrßanb ©egenßäitben attS ®om«pofitioiten, weld)c ©. iß. enthalten ttnb bicfelbcn©igenfeßaften befißeit wie biefe. §ättßg wirb bie©. iß. gefärbt; eS gefeßießt bieS bureß) §itteiufite«ten Bon guutober, djrouifaurettt Sleioyßb 2 c. SDiit©cßwefel läßt fteß bie @. iß. äßnlicß bem ffaitt-feßut oerbinben, b. ß. Oitlcauiftreii; fte wirb ba-bttreß etwas elaßifd)er ttnb für bie gcwößnlicßenSöfungSmittel liitaitgrcifbar. ©eßr ßättfig wcnbetman jeßt eitt ©etnettge Bott 1 Sßeil ©. 'fj. u. 2SßeilenSautfcßitd, bas in feinen ©igeitfcßafleit groi*fcßeit beibeit fteßt, att. Öuugd.*
©tttta=ipcrdja=23(mm iß Isonandra GuttaLindl.
©uttenßerg, 1) 3 ?oßattn ©eusfteifcß Bon©., f. ©Ittenberg; 2 ) äitelcßtor gobel, f. 3 ° 6 el.
©uttentng, ©tabt int Streife Subliitiß beäprettß. Dlcgbeg. Oppeltt; §oßofett, Seittettweberei;1875: 2334 ©w. Sabei, gttr gleicßnam. £>errfcßaftbeS §er 3 ogS bott Sraunfdjweig geßörig, ©d)loß ®.(660 ©w.) u. @Hgut=®. (650 ©w.), mit großer©pivititSfabril.
©utti (©ootß), ©tabt in bem Siftrict Setlari)ber iitbobrit. ißräfibcntfcßaft iDlabraS, ©tation ber©ifettbaßtt ißJabraS-Sombat), auf tpiigetu gelegen,brit. ÜHilitärftation; 6730 ©w.
©uttiDaunt iß Yismia sessilifolia Fers.
Guttiferae, ißßansenfamilie berSttaffe berGatti-ferales, Säume 11 . ©träueßer, meiß mit gefärbtemSKilcßfafte, gegenßäubigen, feltcncr quirligen, ein-faeßett, bisweilen fieberfeßnittigen Slättern, feiten