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©cbocft — ©ccfs.
namentlich befielt 8ef<haffenheit unb 2trt in eng’ftem Gonney ftelje, beweifen bie einfachen 8eob=Ortungen, Ginbriide, bie bei lebhafterem ©toff*wedifet aufgenommen werben, tjaften Biel längerunb beffer, ald bei entgegengefehten SSer^ältniffen(ffugenbeinbrüde.) Sei lange nad) einer Stidjtunghin fortgefehter anftrengeuber geiftiger ©hatigleit,nimmt bad @. oft rafdj ab unb groar um forafd;er, je weniger ber ©toffmedjfel bem burd) biegesteigerte Slnftrengung Bermehrten ©toffoerbraitthefolgen fann. Stußer'bem, ift bad ©. bei h ct an=rüdenbetit Stlter, b. h- ber tßeriobe bed Sehend,in weither überhaupt eine Serlangtamung bed©toffmed)feld Bor fiep geht, einer allmählichen u.biefem }d)Wäd|eren ©toffwedjfel entfpredjeubeit ?lb»ftumpfung unterworfen. Qft aber ber eigentlidjeIßroceß bed ©*ed Born ©taubpuitlt ber heutigengorfdjungeit noch nidjt gu erlläreit, fo. ift edbod) unbeftreitbar, baß bie Sfonomie ber Staturbiefe gähigleit gut audgeftattet ltub ihr einen be*beitteubeu Apparat Bon JpilfSmitteln gut Verfügunggeftellt hat. Siictüdbeftoweniger bleibt feilte Stb*bäitgigfeit Bon bem jebedmaligen Sefittbcn einegang wefentliche. €d)toot.
©ebntft (eigentlid) ©ebedt) nennt man bie©rgelftimmen, bereit Sabialpfeifen an ihren SJtititb*ungeu winbbitht Berfchloffeit fiitb.
©cbaljn, ©opn bed Slhifatit, aud fyerufalem,war fdjon unter fjofia u. gebefia ein hod;geftellterSUanu, ttitb würbe uath bem ©iege ber GhanaerBon Stebutabnegar ald Statthalter über bie inJtanaan gurüdbleibenbeu JJubcn beftellt; ltad; 2tötonaten warb er Boit einer Serfchworimg, anbereit ©pipe ein gemiffer Sfutael ftanb, in Stigpabei einem ©aftmahl erntorbet.
©cbcutlc, 1) jebe Sorftettitng, welche nid)t berftnulidjeit SBahrnchnumg entnommen ift; batjerfprupt mau Bon ©ebanlenhingen, im©egeitfafj gu wirtlichen ®ingeit; 2) bad Grgeug»mß bed ©entend ald Segriff, Urtheil u. ©djtuß.©ebaitfenfolge (©ebauteugaitg, ©ebantenreihe),ber natürliche gufammeuhangunfererSorftellungen,namentlich nuferer Segriffe, Urtheile u. ©chlüffe.
©ebniilcuftrid), ÖaWrpuitctiondgeichen (—),begegnet eine längere Sßaufe im Sefen, auch ftattbed iparenthefegeichcnS gebraust.
©cbonfenborDelmlt (Stechtdro.), fo b. w.Reservatio mentalis.
©ebbaguntmi, f. tt. arabifdjed ©utmni.©eberft, 1) fo b. w. Sebedt; fo ©eb e d t c r3B e g (ÄricgSw.l, fo B. w. Scbedter SBeg; 2) f.o. W. ©ebadt; 8) Bor einem Eingriff gefiebert; aufbad ©d;achfpiel übertragen, nennt man eine fyigurgebedt, wenn bie biefelbe fthlageube gigur bed ©eg»lierd toieber gefchlageit werben tann; 4 ) }. ©edung 3).
©ebertt, fyledeu im Sreife Sttbba ber groß’pergogt. peffifepen tproB. Dberpeffen, unweit bedOrtenberged; ©cploß, ^Papiermühle, Stabelfabrif,Safaltbriicpe; 1800 Gm. ©eburtdort bed ©eneratdgraufedp «• §auptort ber gteid;namigen ©tanbed»perrfepaft bed ©rafen Bon ©tollberg-SBernigerobe.
©ebtrl)t, a) ein SBert ber ©idjttunft überhaupt,b. h- jeber Gattung berfelbeit. Qebod; mad;t manfchon einen llnterfchieb gtoifcfjen Srama tt. bratna»tifchem ©., atd wetepe^ leptere niept gur Sluffiihntngbeftimmt ift, wie g. 8. ber groeite ©peil gauft
Bon ©oethe; b) im Sefonberen Berfieht man unter@. ein Berhältnißmäßig lurged, ber Iprifcfjett tpoefieangehöriged SBert.
©ebiegett, Bon SOietaHen gebraucht, welchein cpeinifdj freiem i« ber Statur Bor*
tontmen. Einige eble SJtetalle lomnten faft nur ge*biegen Bor, fo bad ©olb unb tßlatiu, anberefeiten, wie Slei, Gtfen, fiupfer, Duedftlber, Inti*tnoit, Sidntitth.
©ebife , grtebrith, bebeutenber beutftherSd;utmann, geh. 15. ^yan. 1755 jn Soberotoin ber Sttart Sranbcitburg, ftubirte feit 1771in g-ranffurt a. ©. ©h c °to3> e «ttb tßhilotogie,würbe 1776 ©ubrector, 1778 tprorector tt. 1779©ircctor bed fJriebridid’SBetberfthen ©hmnaftumdin Serliit, 1784 ©berconftftorialrath, 1787 Ober*fctuitrath, 1793 tDthbirector bed ©pmitaftutnd gunt©rauen Stofter unb bed Äülnifdjcn ©pmnaftumdunb ft. 2. SJtai 1803. ©eine in frangöfifdjer,etrglifdjer, lateinifcher unb griethifcher ©pratheoerfaßten Sefebü^er unb Gh re f to mathien ftnb jum©heit jefet ltad) in ©ebraud;. ©efammelte @i|nt<fchrifteit, Serlin 1789 — 95, 2 Sbe.; Sio*grapljie Bon 8. §. ©d;ntibt, ©otha 1803; Bong-ranj |iorH, Serlin 1808. Sdiroot.
©ebtttge, Vertrag, g. 8. über beit SßreiS einerüBaare ober Slrbeit, bef. eine in Stccorb gegebeneSergarbeit; auth Giehalt, Sientcit; Bgl. Seib*©.
©cbrittfdjcin (®rigonaIfd)eiu), }. u. Slfpecten.
©ebrofin (©abrofia, a. Gicogr.), Sanbfihaftätfiend, begrengt im SOS. Boit fiaramanieu, im Si.ooit ©rattgiaita u. 3lrad;ofia, im D. Bon Qtibien,im @. Bom Qnbifdjeu SJtcer, im SBefeutl. badheutige Setutfcfnftan. ©djon im Sllterthum waratd Bort)errfdjeube Statur bed Saubed bie einerüben ©anbmiifte betaimt, bie nur fpärlidjer 8e<Bötferuitg Staum gab; nur ber nörbt. ©h e d Warburch bad Strbitif^e ©ebirge fruchtbarer. ®ie©ebrofter (wahrfdheiitlidj nermaitbt mit ben nochtheilweife bort lebenben 8rahui) gcrfielen in mehrere©täntme, bie tjauptfädjlidh Siehäucht betrieben;an ber Süfte Wohnten bie fogeit. Qdjthhophagen,bie lebiglich auf ben fyifchfaug angemiefeit waren,fpauptftabt war ifinra, eine anbere"©t. Si'hambatia.Stäher betannt würbe bie @ebrofifd;e SBiiftebu«h Stlepanberd b. ©r. BerlnftBotleu ätarfch burchbiefelbe; fouft ift ed in ber @efd)icbte nicht 1)er*oorgetreten (8gl.8elntfchiftan,©ef(h.). Stiietauann.
@ecf§, 1) Sffiillem, befannter belg.8Übhatter,geb. 10. ©ept. 1806 in Stntwerpen, trieb bid jufeinem 16. Qahre bad §anbwert fetited 8atcrd,eined 8äderd, folgte bann feiner Steigung gutSilbhauerei u. gewann, auf ber Sltabcmie feinerSatcrftabt gebitbet, 1828 für eine ©tatue bedälchilleud ben erften tfreid. Gr begab fidj baraufgu feiner Sludbilbitng na^ tßarid unter bie Seit*ttng Bon Stamage u. 1833 nach Qtalien, lehrte1834 nach Slntwerpen gantd u. würbe tprofefforber bortigen Sllabemie. Giner ber audgegeithnet*ften Sitbhauer ber Steitgeit, erwarb er ftch na*mentlich burch feine ibeaten unb genreartigelt©diöpfungen, fowie burch f e ' lle $ortraitftatuenauth int Studlanbe altgemeine Stiterlenuung unbwürbe Bon ben Sltabemien in ©ent, Srügge u. tßaridgum IDütgliebe ernannt, ^n alten feinen Slrbeitentritt ber Einfluß ber moberuen frangöf. Äunß gu