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(SaHcici — (SaKait.
iß ber atlfcßaffenbe, formlofe, große Seift über benSollen, ber rote baS weite Himmelsgewölbe bergnbegriff ber ©röße, Unenblictjfeit uttb 2Jtacßt ift,ber Alles erfcßaffen hat u. ltocß immer für bic ®.forgt, ber ftcß ißren Prieftcrn im ©raume offen-bart, ju ißnen im roüenbeu ©outier rebct, ftcßißnen im leudpenben Sliße geigt, über Ärieg u.griebeit, grudßbarleit u. ©ßeuerung entfeßeibet.Eine regelmäßige Sereßntug be§ SBafa finbet in»beffett nicht ftatt, nur bei Sanbplagcu wirb er an-gerufen. 3 tr 'iy c ^ e «9Ötter, gaubenmttel sc. fenttenbie ©. nid)t. ©ent Safa ift jeber ©onntag ge-weißt, ben fte großen ©abbatß nennen, jum Unter*feßiebe non bem ißnen ebenfalls heiligen ©0111t»abenb, bem Heilten ©abbatß. ©ie ©teKuitg bergrauen bet ben ©. ift eine beut SOlantte faft gleich-berechtigte. ®ie iDiäbcßeii, auf bereit ©ittenreiit»ßeit nteift ftreng geachtet wirb (feilt junges Stäb-chen barf ohne ^Begleitung einer älteren grau baSSäger uertoffen), genießen baS SRedEft, einen ißnennicht jufagenbett §eirathSantrag ableßiten jtt bür-fett. ©ie grau hat ätoar bie Saften beS §auS-toefenS 511 tragen, bem gantitienoater liegt aberbie SerpHicßtuiig ob, baS §au§wefen mit benltöthigen Sorrätßen ju berforgen. Sfur ber .fjaiitfeß,(f. unten) barf nteßrere grauen nehmen, fonft iftbie Stonoganüe Siegel. ®iebftaßl 11. Eßebrttd; finbbei ben ©. faurn erßört. Silit Ausnahme ber inAbefßniett fowie ber in bem eigenthünilicßen SteicßeSitu (f. b.) u. 2° fübl. Sr. nörblicß Bom ©ana»ßuffe am gnbifeßett Dceatt feßßaften ©tänitite,weieße auch Aderbau treiben, finb bie ®. fämmt*licß Dloittaben, bereit eitriger jleidjtßitm in ißrett.'peerben, befteßenb aitS Stiitbern, Äamelett, Pfer-beit, gettßßmaiiäfcßafeii u. 3iegen mit gewunbenen:Hörnern, berußt. gßre ßauptfäcßlicßften Staßr-ungSntittel finb gleifd), Sutter, Ääfe tmb §ottig;unentbehrlich ift ißtten ber ©abaf, ben fte jeboeßnur faiieit. ®ie ®. gerfaüen in biele größere u.Heinere ©tämnte, bie fuß ßäußg unter einanberbefriegett, we8ßalb ißre politifdje Sebeutnng auchoßue Solang ift. An ber ©piße jcbeS ©tammeSfteßt ein .fjaiitfeß ober ©ultan, beffett ®ewa(t in-beffett feine abfofute iß; bentt ißitt jur ©eite fteßenbie Abba worati, b. ß. bie Säter ber gantilien,bie bei wichtigen Seranlaffungen jufammentretentt. bereu Serfammlungen ber yjaiiifcß ju präßbirettßat. Sgl. Ärapf, Travels, researches and mis-sionary labours in Eastern Afriea, Sonb. 1860;Herrn. D. Sartß, DAfrifa, Spj. 1875. ®crn«.
©nfläci (SaHäci), altes fpattißßeS Soll, im SIS.äWifcßen ®uero u. bem SJicer woßitßaft, ungef. imheutigen ©aliciett (Gallaecia). ©ie würben EnbebeS 2. gaßrß. 0. ©ßr. Dott ben [Römern unterworfen.
©ctllaiS, Soitt gean pierre, geh. I8.gan.1756 in ©otte; würbe Senebictiner u. Profefforber Pßitofopßie an einem Sollegium feitteS DrbettS,trat beim AttSbntcß ber ÜleBolutiott, bereit heftiger®eguer er war, aus bem Orbett n. gab 1792 baSJournal general heraus; wegen feines Appel äla posterite sur le jugement du roi, Par. 1793,4. Auß. 1814, nad) ber Einrichtung Snbwigs XVI.,mürbe fein Serleger ßingeridßet, er felbft auf berglucßt eiitgcjaugen; int Apr. 1794 befreit, rebigirteer bie Quotidienne u. beit Censeur des joumaux.©eine niOHarcßißifcßen ©utitbfäße gegen ißnt aber
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folcßen §aß ju, baß am 19. gructibor beS gaßresV. fein .§au8 gepliitibert unb feine ®rucferpreffeit jjerfcßlagen würben. Slttr bttreß bie glucßt entginger ber ^Deportation. 9lacß jwei gaßren gurüdge«feßrt, würbe er Herausgeber beS Journal de Paris,1799—1800, 1800 Profeffor ber Pßilofopßie unbEloquettg, 1815 literarifeßer Sorrefponbeitt berffaifer Bon Ößerreicß u. [Rußlanb u. ß. gtt Paris26. Dct. 1820. ©. war ein mittelmäßiger, partei-ifeßer, mtreblicßer, nießt feßr gelehrter ©efcßidjt-fdjreiber. Er feßr.: Le 18 Fructidor, 1799, 2Sbe.; Hist, du 18 Brumaire et de Bonaparte,
Par. 1814 f., 4 Sbe.; Hist, de France depuis lamort de Louis XVI. jusqu’au traite de paixdu 20 Nov. 1815, ebb. 1820, 2 Sbe., 1825, 3Sbe. (gortfeßung Bon Slnqueti!) n. f. w. SoHjcrt.*©nBöit, S ottis, berühmter belg. Hißorien«tttaler; geb. gn ©ourttai 10. IDlai 1812; ßnbirtebie fßecßte, wanbte fteß aber bann ber ffitnft jutt. bejog bie Slfabentie Bott ©ourttai, wo er beiSlugnfte Hennequitt aus ber ©cßule ®anib8 ßnbirte.
(Sin itt biefern Seifte gemaltes großes bibliicßeSSilb gewann 1831 in @ent beit erßett ißreis. jluitftebelte ©. naeß älntwerpeit über unb ging 1834mit einem Heilten ©tipenbium (600 gcS.) naß'Paris, wo er oßueSerfeßr mit attberett Äüttßlentunter großen ©ntbeßruttgen feinen Sllba in benSlieberlaitben malte, ber ißttt bie IKebaillc eintrug,©roßen ©influß auf ißn gewann, oßne fein eigent-licher Seßrer ju fein, Saul ©elarocße. ©eilten §iob,nerßößnt Bon feinem Seihe, faufte bie frangößfeßeRegierung 1835 für bie Stti;embourg-@aIerie; 1836entftanb fein SDlidjel iDloittaigne, bei ©affo im Wer-fer, uttb 1837 erßielt ®. bie erßett 'Aufträge fürSerfaitleS. @r malte bort ©ie ©eßlaeßt bei ©affeluttb 1841 ©ie Einnahme Bon Antioßia. 1843ttaeß Srüffel jurücfgefeßrt, wo er feitbem lebte,malte er 1845 für bie belgifcße fßegieruttg ©ie'Äbbanfung Saris V., welcße feinen citropäijcßeiiStuf begrünbete uttb bie größten Eßreubejeig«ttitgen eiutntg. Sott 1845—48 malte ©. nurPorträts uttb Heinere ©ettrebilber unb trat mm jwieber mit EgtnoutS Sorbereitnng jutn ©obe(Serliner Slatioitalgalerie) ßerBor, einem Silbe, |
baS itt Segug auf bie tecßitifcße ©urcßbilbitng ttoß I
ßößer fteßt als baS erwäßnte SlbbanfungSbilb. |
Seniger gliidlicß war er mit feiner Serfitdptng ;
beS ßl. SlutotiiuS. Aber feßott 1849 mad)te er ;
feinen iDlißgriß mit feiner ©rftürmung Bott 'ilntio-cßia wieber gut. gut liädjften gaßre folgte feinrießgeS ©ecfenbilb ©er ©riuntpß beS ©eni.eS inben ffüufteit mit fcßöit georbueteit ©nippen be-rühmter ibütiftler aller Seiten, ßloiß nielfeitigerenSeifaß fanb ber gleid;jeitig auSgefteflte 3erbrocßeuegiebelbogett. ©eilten größten 8tußm Berbanft aber®. feinem bielbefaiinten Silbe: ©ie Seicßett ®g-moittS tt. HoorttS, 1851, basitttgtt» u. AnStanbeungeheures Auffeßett ntaeßte. 1852 fanb fein©cßmeräBergeffen auf ber Serliner AuSftelluiig,nun itt ber ©alerie fRaüette in Serlin, lebßafteftenSeifaÜ. gm [eiben gaßre folgten Eine gigeuitcrittmit ißren fiinbern, ©ie Ießten Attgenblide beS©rafen Egmoitt u. ©affo im Werfer, weniger Bontiefer Einppnbiiitg als Bott brillanter ©eeßnif. Seitinniger empfitnbeit ift feine gamilie beS ©efangeiten(1855), ber [pater itod) ©ie Sittwe mit ißren